Foto: Gage Skidmore, CC BY-SA 2.0.
Michael Saylor gilt seit Jahren als eine wichtige Stimme innerhalb von Bitcoin. Als großer Langfristanleger schaut er weniger auf tägliche Kursbewegungen und mehr auf die Fundamente des Netzwerks.
Laut Saylor liegt die größte Gefahr für Bitcoin nicht bei externen Angriffen, sondern bei Veränderungen von innen. Er warnt, dass gute Absichten zu Entscheidungen führen können, die das Netzwerk langfristig gerade verwundbarer machen.
Protokolländerungen und Quantenbedrohung verschärfen Diskussion
Laut Michael Saylor stellt das Anpassen des Bitcoin-Protokolls ein größeres Risiko dar als die Ankunft von Quantencomputern. Er stellt fest, dass Bitcoin gerade deshalb kraftvoll ist, weil die Regeln feststehen und nicht ständig an neue Trends angepasst werden.
Jede Änderung, wie klein auch immer, kann laut ihm das Vertrauen und die Neutralität des Netzwerks beeinträchtigen. Die Diskussion flammte erneut auf durch Vorschläge wie BIP-110, eine technische Anpassung, die die Nutzung von Transaktionsraum begrenzen will.
Befürworter sehen dies als Schutz gegen missbräuchliche Nutzung des Netzwerks, während Gegner eine Präzedenzwirkung befürchten. Gleichzeitig wächst die Aufmerksamkeit für Quantencomputer. Theoretisch könnten diese Computer bestehende Kryptografie brechen, wodurch digitale Signaturen unsicher werden.
Dieses Risiko ist vorerst vor allem theoretisch, aber die Vorbereitungszeit für sichere Lösungen ist lang. Laut Saylor ist das kein Grund, jetzt schon eingreifende Protokolländerungen durchzuführen. Auch Coinbase betont Vorbereitung statt Panik und richtete ein unabhängiges Beratungsgremium ein, um die Risiken zu untersuchen.
Saylor bleibt optimistisch über Adoption und Fundamente
Trotz der technischen Diskussionen bleibt Saylor diese Woche noch positiv über den Zustand von Bitcoin. Er stellt fest, dass viele Anleger zu sehr auf den Kurs achten und zu wenig auf strukturellen Fortschritt. Laut ihm wuchs die Anzahl börsennotierter Unternehmen mit Bitcoin in der Bilanz in 2025 stark.
Das deutet darauf hin, dass Bitcoin immer ernster als finanzielle Reserve genommen wird. Auch Regulierung spielt dabei eine Rolle. Neue Buchhaltungsregeln machen es für Unternehmen einfacher, Bitcoin zu halten, ohne komplexe administrative Nachteile.
Darüber hinaus entstehen laut Saylor immer mehr Kreditformen, bei denen Bitcoin oder Bitcoin-Börsenfonds als Sicherheit dienen. Diese Entwicklungen sieht er als wichtiger an als zeitweilige Über- oder Unterbewertung von Bitcoin-Unternehmen.
Der Markt preist laut ihm nicht nur Bitcoin-Besitz ein, sondern auch Vertrauen in Strategie und Zukunftsvision. Seine Schlussfolgerung ist klar: vorsichtig mit dem Protokoll umgehen und sich auf Adoption fokussieren ist laut ihm der beste Weg, um Bitcoin zukunftssicher zu halten.
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