Foto: Germanru (Shutterstock)
Die Sicherheit der meisten Kryptowährungen ist anfälliger für zukünftige Quantencomputer als bisher angenommen. Diese Warnung kommt von Google in einem neuen Forschungsbericht.
Laut dem Tech-Unternehmen wird deutlich weniger Rechenleistung benötigt, um die aktuelle Verschlüsselung zu knacken, als frühere Schätzungen vermuten ließen.
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Kurz zusammengefasst
- Quantencomputer können Krypto-Verschlüsselung mit 20-mal weniger Rechenleistung brechen als gedacht, so ein neuer Google-Bericht.
- Die Schwachstelle liegt im Kern der Sicherheit (ECDLP-256), die von fast allen großen Kryptowährungen genutzt wird.
- Google empfiehlt einen schnellen Umstieg auf neue, quantensichere Verschlüsselung und setzt sich selbst eine Frist bis 2029.
Weniger Rechenleistung erforderlich
Google-Forscher haben berechnet, wie viel Rechenleistung ein zukünftiger Quantencomputer benötigt, um die Sicherheit von beispielsweise Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) zu brechen. Das Ergebnis: Es ist mit deutlich weniger Ressourcen möglich als bislang angenommen.
Die Schwachstelle liegt in einem mathematischen Problem (ECDLP-256), das die Grundlage der meisten Blockchains bildet. Laut den neuen Berechnungen von Google wird rund zwanzigmal weniger Rechenleistung benötigt, um dieses Problem zu lösen.
Die Zahlen hinter der Warnung
Google schätzt, dass ein zukünftiger Quantencomputer mit weniger als 500.000 „physischen Qubits“ die Verschlüsselung innerhalb weniger Minuten knacken könnte. Dies stellt eine deutliche Reduzierung dar, da frühere Schätzungen noch von mehreren Millionen Qubits ausgingen.
Obwohl solche Computer derzeit noch nicht existieren, rückt die Bedrohung durch diese neue Analyse ein gutes Stück näher.
Umstieg auf neue Sicherheitsstandards
Die Lösung besteht laut Google in einem Wechsel zur sogenannten „Post-Quantum-Kryptografie“ (PQC). Dabei handelt es sich um eine neue Form der Verschlüsselung, die speziell entwickelt wurde, um Angriffen durch heutige und zukünftige Quantencomputer standzuhalten.
Das Unternehmen fordert die Kryptoindustrie auf, bereits jetzt mit der Umstellung zu beginnen. Google selbst plant, bis 2029 vollständig umgestellt zu haben. Als kurzfristige Maßnahme empfiehlt das Unternehmen, anfällige Wallet-Adressen nicht erneut zu verwenden.
Erst vergangene Woche wurde bekannt, dass auch das Ethereum-Netzwerk erste Schritte im Kampf gegen Quantencomputer unternimmt.
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