Trump unternimmt nächsten Schritt für Krypto in US-Rentenfonds

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31. März 2026, 09:14
Trump unternimmt nächsten Schritt für Krypto in US-Rentenfonds
Foto: Tada Images / Shutterstock.com

Das US-Arbeitsministerium hat neue Regeln vorgeschlagen, die die Tür für Kryptowährungen in Millionen von Rentenplänen öffnen könnten. Ziel ist es, es für Pensionsverwalter rechtlich sicherer zu machen, Investmentfonds mit Kryptowährungen anzubieten.

Kurz zusammengefasst

  • Das US-Arbeitsministerium will Pensionsverwalter rechtlich schützen, wenn sie Krypto anbieten.

  • Der US-Rentenmarkt ist mehr als 10 Billionen Dollar wert, doch bislang wird kaum in alternative Anlagen investiert.

  • Der Vorschlag folgt einer früheren Anordnung von Präsident Trump und macht die vorsichtigere Politik der Biden-Regierung teilweise rückgängig.

Klare Spielregeln für Pensionsverwalter

Der Vorschlag richtet sich an Verwalter von 401(k)-Plänen, der beliebtesten Rentenform in den USA. Das Ministerium will diesen Verwaltern, die das Geld anderer investieren, mehr rechtliche Sicherheit durch einen sogenannten „Safe Harbor“ bieten.

Um diesen Schutz zu erhalten, müssen die Verwalter jedoch strenge Voraussetzungen erfüllen. Sie müssen beispielsweise die Performance, Kosten, Risiken und die Komplexität eines Krypto-Fonds gründlich analysieren und ihre Ergebnisse dokumentieren.

Ein riesiger Markt könnte sich für Krypto öffnen

Dieser Schritt könnte große Auswirkungen haben, denn der US-Rentenmarkt ist enorm. Allein in 401(k)-Plänen befanden sich Ende 2025 rund 10,1 Billionen US-Dollar. Der gesamte Markt für diese Art von Altersvorsorge beläuft sich sogar auf 14,2 Billionen US-Dollar.

Aktuell wird jedoch kaum in alternative Anlagen wie Kryptowährungen investiert. Im vergangenen Jahr boten lediglich vier Prozent der Rentenpläne eine solche Option an. Letztlich flossen nur etwa 0,1 Prozent des gesamten Rentenkapitals in diesen Bereich.

Experten sehen einen wichtigen Schritt

Laut Andrew M. Bailey vom Bitcoin (BTC) Policy Institute sind Pensionsfonds „der heilige Gral für Bitcoin-Enthusiasten“. Er verweist auf die enorme Kapitalmenge und die steuerlichen Vorteile.

Gleichzeitig sieht er jedoch ein Dilemma: Pensionsfonds denken langfristig, was gut zu neuen Technologien passt, meiden aber gleichzeitig hohe Risiken. Joshua Chu von der Hong Kong Web3 Association erklärt, dass der Vorschlag digitale Währungen „auf eine Stufe“ mit anderen alternativen Anlagen stellt.

„Verwalter haben jetzt eine klare Roadmap statt eines regulatorischen Minenfelds“, ergänzt er.

Politischer Hintergrund der Entscheidung

Der Vorschlag kommt nicht aus dem Nichts. Er ist eine direkte Folge einer Anordnung von Präsident Donald Trump aus dem August 2025. Ziel war es, den Zugang zu alternativen Anlagen in Rentenplänen zu erweitern.

Damit wird die frühere Politik der Biden-Regierung teilweise rückgängig gemacht, die Verwalter dazu anhielt, „äußerst vorsichtig“ zu agieren. Der Vorschlag des Arbeitsministeriums ist derzeit für öffentliche Stellungnahmen geöffnet. Erst danach kann die Regel endgültig verabschiedet werden.

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