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Donald Trump mischt sich zunehmend in die Politik der US-Notenbank ein – etwas, das in der Bitcoin-Welt und an den Finanzmärkten als stark bullishes Signal gesehen wird. Doch die Frage bleibt: Ist Trumps Machtübernahme in der Fed wirklich ein Vorteil für den Bitcoin-Kurs?
Große Zweifel an Trumps Einfluss
Nach der Entlassung von Fed-Gouverneurin Lisa Cook fielen die Renditen zweijähriger Staatsanleihen – ein Hinweis darauf, dass der Markt mit weiteren Zinssenkungen rechnet. Gleichzeitig stiegen jedoch die Renditen zehnjähriger Anleihen. Der Grund: Während Trump die kurzfristigen Zinsen senken will, treiben seine geplanten Konjunkturprogramme die Inflationserwartungen. Anleger verlangen daher höhere Zinsen für langfristige Staatskredite.
Das Problem: Vor allem Hypothekenzinsen und Unternehmensfinanzierungen orientieren sich an den langfristigen Renditen. Steigen diese, könnte das die US-Wirtschaft mittelfristig belasten – und damit auch den Bitcoin unter Druck setzen, der stark von einem robusten Wirtschaftsumfeld profitiert.
These moves are marginal, but IMO still instructive.
2-year yield is lower since the announcement, implying more/sooner rate cuts.
10-year yield is higher, implying that over the long term, the Fed will need to hike more to combat inflation pic.twitter.com/hldjWyD0mo
— Joe Weisenthal (@TheStalwart) August 26, 2025
Was bedeutet das für Bitcoin?
Trump könnte versuchen, die Fed anzuweisen, auch länger laufende Staatsanleihen zu kaufen. Damit wäre die Regierung weniger abhängig vom Kapital privater Investoren. Allerdings würde dies auf eine Ausweitung der Geldmenge hinauslaufen – mit entsprechendem Kaufkraftverlust des US-Dollars.
Ein solches Vorgehen ließe die USA aus Sicht vieler Beobachter zunehmend wie eine „Bananenrepublik“ wirken. Für Anleger stellt sich dann die Frage, welchen Wert steigende Investments überhaupt noch haben, wenn sie in einer Währung gemessen werden, deren Stabilität schwindet.
Noch ist dieses Szenario nicht Realität, doch die Konturen werden immer klarer. Für Bitcoin könnte dies sowohl enorme Chancen als auch erhebliche Risiken bedeuten – je nachdem, wie weit Trump seine Kontrolle über die US-Notenbank tatsächlich ausweitet.
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