Ein Großinvestor tauscht 1.060 Bitcoin gegen Ethereum

2 Min. Lesedauer
22. Aug. 2025, 12:21

Ein bedeutender Krypto-Investor hat innerhalb kurzer Zeit 1.060 Bitcoin gegen Ethereum (ETH) eingetauscht. Bemerkenswert ist, dass die Bitcoin (BTC) zuvor jahrelang unberührt geblieben waren. Über die Handelsplattform Hyperliquid wandelte der Investor zunächst 660 BTC in ETH um, kurz darauf folgten weitere 400 BTC.

Der Gesamtwert der beiden Transaktionen liegt bei über 100 Millionen Euro. Zum Zeitpunkt der Transaktionen lag der Bitcoin-Kurs bei rund 113.000 USD, während Ethereum etwa 4.300 USD kostete.

Zwei Großtransaktionen in 24 Stunden

Laut der On-Chain-Analyseplattform Onchain Lens führte der Investor die beiden BTC-Transaktionen innerhalb von 24 Stunden aus. Die erste Transaktion umfasste 660 BTC im Wert von etwa 64,5 Millionen Euro, gefolgt von einer Hebelposition in Ethereum – also einem Trade mit geliehenem Kapital.

Kurz darauf tauschte er weitere 400 BTC, rund 38,7 Millionen Euro, direkt gegen Ethereum. Die ETH wurden im Anschluss auf das Ethereum-Mainnet übertragen. Aktuell sollen laut Onchain Lens offene Positionen im Umfang von 77,4 bis 85,1 Millionen Euro bestehen.

Auffällig ist auch: Bereits vor sieben Jahren hatte dasselbe Wallet 14.837 BTC bewegt – damals etwa 80,8 Millionen Euro. Inzwischen ist diese Wallet leer.

Rückgang bei kleineren Transaktionen – ein Warnsignal?

Der Krypto-Analyst Axel Adler Jr. blickt weniger optimistisch auf den Markt. Er beobachtet, dass die Aktivität kleinerer Bitcoin-Adressen – mit Beständen zwischen 0 und 10.000 USD – deutlich gesunken ist. Anfang 2023 machten diese noch über 2,7 % des täglichen Transfervolumens aus. Heute liegt ihr Anteil nur noch bei 0,6 %.

Adler weist darauf hin, dass kleine Anleger in der Vergangenheit oft als Kurstreiber fungierten – insbesondere in Haussephasen. Dass ihre Aktivität jetzt abnimmt, deutet laut ihm darauf hin, dass wir uns am Ende des aktuellen Zyklus befinden könnten. Der Markt sei überhitzt und das Risiko fallender Kurse steige.

Der Rückgang bei kleinen Transaktionen hat laut Adler einen konkreten Effekt: Es gibt weniger tägliche Kauforders, was die direkte Unterstützung des BTC-Kurses schwächt. Sollte dieser Trend anhalten, könnte sich daraus anhaltender Verkaufsdruck ergeben.

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