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Drohende Bankenkrise: Das bedeutet sie für den Kryptomarkt

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Drohende Bankenkrise: Das bedeutet sie für den Kryptomarkt

Foto: Domenico Fornas / Shutterstock.com

Am Freitag kam es erneut zu einer deutlichen Korrektur der größten Kryptowährung. Innerhalb weniger Stunden verlor sie über 4 Prozent ihres Wertes.

Gleichzeitig kursierten Gerüchte über mehrere regionale Banken in den USA, die mit Liquiditätsproblemen zu kämpfen hätten. Was genau ist los? Und welche Auswirkungen könnte das auf Bitcoin (BTC) haben?

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Angst vor einer neuen Bankenkrise

Jack Mallers, CEO des Bitcoin-Zahlungsdienstes Strike, schrieb in einem Beitrag, dass die größte Kryptowährung die „aktuellen Probleme förmlich riechen kann“.

Zudem werde die US-Regierung bald erneut Geld drucken müssen, um Liquidität in den Markt zu pumpen. Doch worauf basiert diese Einschätzung?

Die Bankenkrise von 2023 wurde damals mit massiver staatlicher Unterstützung abgefedert. Das geschah unter anderem durch das Drucken von Geld, das anschließend in die Wirtschaft gepumpt wurde.

Auch wurden Garantien ausgesprochen, die von den Banken oder Aufsichtsbehörden selbst nicht mehr getragen werden konnten.

Obwohl eine akute Krise verhindert wurde, ist die zugrunde liegende Ursache nie wirklich gelöst worden. Daher bleibt im Markt stets eine gewisse Angst bestehen, dass es jederzeit wieder zu einem Zusammenbruch kommen könnte.

Unsicherheit am Markt, neue Chancen für Bitcoin?

Im Laufe der Woche gerieten die Aktienkurse mehrerer regionaler US-Banken deutlich unter Druck. Sowohl Zions Bank als auch Western Alliance erlebten starke Rückgänge, nachdem Probleme mit Krediten bekannt wurden.

Die Angst vor einer neuen Bankenkrise nahm dadurch spürbar zu. Am Freitagmorgen reagierte Bitcoin mit einer deutlichen Korrektur: Der Kurs fiel von 109.180 US-Dollar auf 104.780 US-Dollar.

Laut Jack Mallers bieten die finanzielle Lage dieser Banken und die Marktsituation jedoch eine interessante Ausgangslage für Bitcoin. Sollte erneut Geld gedruckt werden, werde Bitcoin seiner Meinung nach sofort reagieren – und profitieren.

Auch Arthur Hayes, Mitgründer von BitMEX, bezeichnet Bitcoin aktuell als „Schnäppchen“. Besonders wenn sich die Zeichen für eine neue Bankenkrise verdichten und der Staat mit Liquiditätshilfen eingreift, könne das ein starker Kurstreiber für Bitcoin sein.

In den kommenden Wochen wird sich zeigen, wie sich die Situation weiterentwickelt. Die US-Regierung wird das Geschehen jedenfalls aufmerksam verfolgen, um zu verhindern, dass es erneut zu einem so drastischen Ausmaß wie vor zwei Jahren kommt.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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