Drei Charts deuten auf Bitcoin-Kurssprung hin

2 Min. Lesedauer
07. Dez. 2025, 08:20

In den vergangenen Wochen war es bislang sehr schwer für die größte Kryptowährung.

Nachdem Bitcoin (BTC) eine starke Korrektur bis auf etwa 84.500 Dollar hinnehmen musste, erholte er sich wieder und pendelte sich um die 92.000 Dollar ein.

Doch leider kam es gestern erneut zu Problemen. Was können wir in der kommenden Zeit erwarten? Und was zeigen uns die Charts?

Bitcoin-Mengen steigen deutlich an den Kryptobörsen

Am Freitag verlor Bitcoin erheblich an Boden. Der Kurs fiel von über 92.000 Dollar auf 88.800 Dollar. Momentan kämpft die Währung darum, weiteren Schaden zu verhindern. Die Frage ist nur, ob das gelingen wird.

Mehrere Charts deuten nämlich darauf hin, dass möglicherweise eine große Kursbewegung bevorsteht. Zunächst sehen wir, dass die Zuflüsse von Bitcoins zur Kryptobörse Binance zuletzt stark zugenommen haben.

Der „Simple Moving Average“-Indikator dieser Zuflüsse zeigte Ende November einen Höchststand, der zuletzt im März dieses Jahres erreicht wurde.

Historisch gesehen folgen auf solche Signale weitere Korrekturbewegungen. Händler mit Bitcoin beobachten diesen Chart daher sehr genau.

Whales schicken ihre Bitcoins massenhaft zu Binance

Darüber hinaus ist ein deutlicher Anstieg bei Bitcoin-Whales (Großinvestoren) zu erkennen, die ihre Coins zu Handelsplattformen transferieren.

Der „Exchange Whale Ratio“-Indikator zeigt bei allen Plattformen einen Wert von 0,47, was bestätigt, dass Whales zunehmend ihre Bitcoins zu den Exchanges verschieben.

Auf den ersten Blick mag diese Bewegung nicht besorgniserregend erscheinen. Allerdings besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Whales ihre Coins verschieben, um sie anschließend zu verkaufen.

Genau das ist die Angst, die unter den Bitcoinhändlern derzeit vorherrscht.

Große Zuflüsse von Stablecoins

Zuletzt ist auf der Binance-Plattform ein starker Anstieg von Stablecoins zu beobachten. So wurden innerhalb nur einer Woche ganze 946.000 USDT an Zuflüssen registriert.

Solche Bewegungen entstehen meist, wenn Händler sich auf mögliche bevorstehende Volatilität vorbereiten. Damit sie beispielsweise einsteigen können, sobald der Preis günstig ist – etwa nach einer deutlichen Korrektur.

Die Frage ist nun, ob diese Volatilität tatsächlich eintreten wird und wenn ja, wann. Die psychologische Grenze von 90.000 Dollar ist entscheidend.

Da der Kurs gestern bereits darunter gefallen ist, bleibt abzuwarten, ob er sich noch einmal zurückkämpfen kann.

Vielleicht ist der Kampf um dieses Niveau bereits entschieden und Händler sollten eher nach unten blicken.

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