Gino Presti Gino Presti
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Diese Entwicklung könnte die Zukunft von Bitcoin retten

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Man teilt 22-Millionen-Jackpot mit Freund nach 30 Jahre altem Versprechen

Foto: rafastockbr/Shutterstock

Eine neue Prognose von Standard Chartered könnte die Art und Weise, wie Anleger Stablecoins betrachten, grundlegend verändern. Die Bank erwartet, dass die gesamte Marktkapitalisierung von Stablecoins von etwa 304 Milliarden Dollar heute auf bis zu zwei Billionen Dollar im Jahr 2028 wächst. Das ist keine kleine Korrektur. Das ist eine strukturelle Verschiebung im globalen Finanzsystem.

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Aber was bedeutet das für Bitcoin?

Viele Anleger sehen Stablecoins noch immer als einfache „digitale Dollar“. Aber Akteure wie Tether und Circle halten ihre Reserven nicht passiv auf einem Bankkonto. Sie investieren einen Großteil ihres Kapitals in kurzlaufende US-Staatsanleihen (Treasury Bills). Damit erzielen sie Zinsen, während sie ihre Token vollständig gedeckt halten.

Mit 304 Milliarden Dollar an Stablecoins bedeutet das bereits jetzt hunderte Milliarden an Nachfrage nach US-Staatsanleihen. Wenn der Markt tatsächlich auf zwei Billionen Dollar wächst, sprechen wir von 800 Milliarden bis einer Billion Dollar zusätzlicher struktureller Nachfrage nach kurzlaufenden US-Schulden.

Das ist kein spekulativer Kapitalfluss, sondern konstanter, mechanischer Kaufdruck.

Politische Dynamik kippt

Bis vor Kurzem drehte sich die institutionelle Debatte rund um Stablecoins vor allem um Risiken: Regulierung, Verbote, strenge Aufsicht. Dieses Narrativ scheint sich zu verschieben.

Wenn Stablecoin-Emittenten bis 2028 fast eine Billion Dollar an Staatsanleihen kaufen, werden sie zu einem entscheidenden Akteur bei der Finanzierung amerikanischer Haushaltsdefizite. In einer Welt, in der die Defizite weiter steigen, sind zuverlässige Käufer kurzlaufender Schulden politisch wertvoll. Das stärkt die Verhandlungsposition der Stablecoin-Emittenten und kann zu mehr regulatorischer Klarheit statt zu Repression führen.

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Warum das indirekt bullish für Bitcoin ist

Hier liegt der entscheidende Punkt: Stablecoins existieren nicht im Vakuum. Sie sind untrennbar mit dem Kryptomarkt verbunden.

Der überwiegende Teil des Handelsvolumens von Stablecoins findet innerhalb von Krypto-Börsen statt. Stablecoins sind die primären Handelspaare für Bitcoin (BTC), Ethereum und tausende weitere Token. Ohne einen florierenden Kryptosektor versiegt die Nachfrage nach Stablecoins.

Mit anderen Worten: Stablecoins können nur dann zu einem Markt von zwei Billionen Dollar heranwachsen, wenn der Kryptosektor selbst relevant und aktiv bleibt. Das bedeutet:

  • mehr Liquidität auf Krypto-Börsen;
  • größere Kapitalflüsse innerhalb des Ökosystems;
  • tiefere Orderbücher;
  • weniger Reibung beim Zufluss neuen Kapitals.

Bitcoin profitiert davon direkt. Mehr Stablecoin-Liquidität bedeutet mehr Kaufkraft, die bereitsteht, um eingesetzt zu werden.

Wachstum durch Makro, nicht durch Hype

Laut Standard Chartered wird dieses Wachstum vor allem durch makroökonomische Trends angetrieben, nicht durch Krypto-Spekulation. Das ist womöglich der interessanteste Aspekt.

Es impliziert, dass der Stablecoin-Markt weiter wachsen kann, selbst wenn Bitcoin oder Ethereum vorübergehend seitwärts laufen. Aber strukturelles Wachstum von Stablecoins ohne Wachstum der Krypto-Aktivität ist langfristig nicht tragfähig. Letztlich muss diese Liquidität irgendwo Rendite erzielen, und historisch gesehen fließt sie dann in Richtung risikobehafteter Anlagen innerhalb von Krypto.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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