Gino Presti Gino Presti
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Deutet dieses Signal auf einen langen Bärenmarkt für Bitcoin hin?

Bitcoin-BTC
Le bitcoin vacille face aux tensions géopolitiques, le marché se prépare à une nouvelle volatilité

Foto: Artit Wongpradu/Shutterstock

Die Finanzmärkte schauen oft auf Inflation, Zinsen und Arbeitslosigkeit, um die Richtung der Wirtschaft zu bestimmen. Aber manchmal steckt die wahre Geschichte in weniger auffälligen Ecken des Kreditsystems. Der schnelle Anstieg von Zahlungsausfällen bei Subprime-Autokrediten ist so ein Signal, und indirekt kann das auch Folgen für den Bitcoin-Kurs haben.

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Das geht nicht um Autos

Die Grafik der Autokredite scheint auf den ersten Blick ein sektorspezifisches Problem zu sein. In Wirklichkeit erzählt sie etwas Breiteres: Der marginale Konsument wird finanziell erschöpft.

Wenn Rückstände von mehr als sechzig Tagen bei Subprime-Krediten solche Niveaus erreichen, befindet sich die Wirtschaft historisch gesehen oft in einer spätzyklischen Phase. Budgets stehen unter Druck und Kredit beginnt die Abkühlung zu verursachen, noch bevor die Makrozahlen sich verschlechtern.

Autokredite fungieren dabei als eine Art Druckventil. Es geht um große monatliche Verpflichtungen, gekoppelt an einen Besitz, der schnell an Wert verlieren kann. Sobald Haushalte wählen müssen, ist dies oft eine der ersten Zahlungen, die ausfällt.

Die Kluft zwischen stark und schwach

Das wichtigste Detail steckt im Unterschied zwischen Prime und Subprime. Während Zahlungsausfälle bei kreditwürdigen Kreditnehmern relativ stabil bleiben, steigen sie bei risikoreicheren Haushalten stark an.

Das deutet auf eine gespaltene Wirtschaft hin: Die Oberschicht funktioniert noch, während die Unterschicht bereits Risse zeigt.

Dadurch können gesamte Wirtschaftszahlen länger gesund erscheinen, als die Wirklichkeit unter der Oberfläche rechtfertigt. Aber historisch gesehen beginnt Kreditstress fast immer an den Rändern des Systems, um sich später nach innen zu verbreiten, wenn die Umstände knapp bleiben.

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Mögliche Auswirkungen auf Bitcoin

Für Bitcoin ist dies relevant, weil der Kryptomarkt stark abhängig bleibt von Liquidität, Risikobereitschaft und verfügbarem Kreditspielraum. Wenn Haushalte und Banken unter Druck geraten, verschiebt sich Kapital üblicherweise weg von Risikoinvestitionen. Das kann zu geringeren Zuflüssen, abnehmender Spekulation und zusätzlichem Abwärtsdruck auf den Kurs führen.

Eine langanhaltende Verschlechterung von Konsumentenkrediten könnte daher in ein Szenario schwächerer Märkte und einer mühsameren Periode für Bitcoin passen. Besonders wenn sich der Stress von Subprime auf breitere Kreditsegmente ausweitet.

Dennoch ist dies noch kein unvermeidliches Katastrophenszenario. Solange die Probleme auf die schwächsten Haushalte begrenzt bleiben und der Arbeitsmarkt einigermaßen standhält, kann der Schaden beherrschbar bleiben. Aber wenn auch stärkere Kreditgruppen beginnen zu folgen, ändert sich die Geschichte schnell.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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