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Der Bitcoin-Kurs hat seit dem Höchststand des vergangenen Jahres einen kräftigen Schlag erlitten, aber laut einigen Analysten ist der Tiefpunkt noch nicht erreicht. Mehr noch: Wenn ein bekannter Zyklus auf dem Kryptomarkt erneut greift, könnte der Preis in der kommenden Zeit weiter unter Druck geraten.
Eine Investmentfirma warnt sogar vor einem zusätzlichen Rückgang von mehreren Dutzend Prozent.
Vierjähriger Bitcoin-Zyklus
Laut CK Zheng, Gründer der Investmentfirma ZX Squared Capital, befindet sich Bitcoin (BTC) inzwischen eindeutig in einem ausgeprägten Bärenmarkt. Der Analyst erwartet, dass der Kurs in nächster Zeit weiter absacken kann.
„Der Preis von Bitcoin befindet sich jetzt eindeutig in einem tiefen Bärenmarkt. Wir erwarten im Jahr 2026 einen weiteren Rückgang von etwa 30 Prozent“, so Zheng.
Diese Erwartung hängt laut Zheng mit dem bekannten vierjährigen Muster zusammen, auf das viele Krypto-Investoren achten. Dieser Zyklus dreht sich um das sogenannte Bitcoin-Halving, ein Ereignis, bei dem die Belohnung für Miner alle vier Jahre halbiert wird.
Im April 2024 fand das jüngste Halving statt, wodurch Miner nun nur noch 3,125 BTC pro neuem Block erhalten. Historisch folgt auf ein solches Halving oft eine Phase deutlich steigender Kurse, gefolgt von einer scharfen Korrektur.
Das Hoch kommt in der Regel etwa 16 bis 18 Monate nach dem Halving. Das war auch dieses Mal so, denn Bitcoin erreichte im Oktober vergangenen Jahres einen Rekord von über 126.000 US‑Dollar.
Seit diesem Höchststand hat sich der Preis fast halbiert und schwankt derzeit um die 67.000 US‑Dollar. Laut Zheng passt das genau in das Muster, das der Kryptomarkt seit mehr als zehn Jahren zeigt.
Institutionelle Einführung von Bitcoin
Warum dieser Zyklus immer wiederkehrt? Laut Zheng liegt das vor allem an menschlichem Verhalten. Privatanleger reagieren häufig auf dieselbe Weise: einsteigen, wenn der Hype groß ist, und verkaufen, sobald Panik ausbricht.
Das bedeutet seiner Ansicht nach auch, dass Bitcoin vorerst noch nicht dieselbe Rolle wie Gold einnimmt. Obwohl die größte Kryptowährung oft als „sicherer Hafen“ gesehen wird, verhält sich der Preis in der Praxis noch häufig wie ein spekulatives Anlageobjekt.
Auch die Rolle großer institutioneller Akteure bleibt vorerst begrenzt. Krypto‑Börsenfonds wurden zwar inzwischen aufgelegt und immer mehr Unternehmen nehmen Bitcoin in ihre Bilanz auf. Trotzdem macht dies laut Zheng nur einen kleinen Teil des Gesamtmarktes aus – schätzungsweise etwa zehn Prozent der gesamten Kryptoindustrie.
Gerade darin sieht er ein mögliches Risiko. Einige Unternehmen, die Bitcoin gekauft haben, haben Schulden. In einem länger anhaltenden Bärenmarkt könnten sie gezwungen sein, ihre Kryptowährungen zu verkaufen, um finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Das könnte laut Zheng zusätzlichen Verkaufsdruck erzeugen und den Rückgang des Bitcoin‑Kurses weiter verstärken.
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