Das ist das ideale Rezept für einen steigenden Bitcoin-Kurs

2 Min. Lesedauer
21. Okt. 2025, 06:05

An der Wall Street herrscht eine besondere Spannung – eine Spannung, die sich eigentlich durch die gesamte Bullenmarktphase zieht.

Professionelle Investoren wie Hedgefonds trauen sich nicht, voll einzusteigen, während Privatanleger jede Kursdelle nutzen, um weiter Aktien zu kaufen.

Laut dem pseudonymen Analysten Lord Fed schafft diese Dynamik die idealen Bedingungen für mindestens eine weitere Phase aggressiver Kursanstiege.

Grund genug, einen genaueren Blick darauf zu werfen – und die möglichen Folgen für den Bitcoin (BTC)-Kurs zu analysieren.

Hedgefonds bleiben vorsichtig

Laut Lord Fed ist das durchschnittliche Risikoniveau bei Hedgefonds in den vergangenen Wochen weiter gesunken. Ihre sogenannte Netto-Exposure – also der Anteil des Vermögens, der tatsächlich dem Markt ausgesetzt ist – liegt derzeit auf dem niedrigsten Stand seit drei Jahren.

Gleichzeitig ist ihre Handelsaktivität insgesamt jedoch extrem hoch. Das heißt: Es werden viele Positionen eingegangen, aber in einer vorsichtigen und uneinheitlichen Ausrichtung.

Ganz anders agieren Privatanleger. Sie lassen sich von der Volatilität kaum abschrecken und investieren weiterhin in beliebte Sektoren wie Künstliche Intelligenz, Energie und Gesundheitswesen.

Laut Banken wie JPMorgan hat der Kapitalzufluss von Privatanlegern in diese Themen sogar den höchsten Stand der letzten zwölf Monate erreicht.

Die ideale Mischung für einen Aufschwung

Einige Analysten sehen in dieser Konstellation – vorsichtige Profis und entschlossene Privatanleger – die Grundlage für einen neuen Aufschwung an den Märkten.

Sobald die allgemeine Unsicherheit etwas nachlässt und die Unternehmen ihre Quartalszahlen veröffentlichen, könnten auch systematische Investoren (wie algorithmenbasierte Fonds) wieder mehr Risiko eingehen.

Lord Fed sieht darin ein Rezept für steigende Kurse:

„Die Stimmung ist angespannt, aber nicht zerstört. Sobald wieder Ruhe einkehrt, kann der Markt schnell weiter nach oben schießen.“

Warum? Weil viele professionelle Investoren bisher deutlich schlechter als der Markt abschneiden. Sollte es erneut zu einer Aufwärtsphase kommen, könnten sie aus Angst, wieder den Anschluss zu verpassen, doch noch einsteigen.

Und dann kann es mit den Kursen plötzlich sehr schnell gehen. Aus diesem Grund spricht Lord Fed schon seit Monaten von sogenannten „Unglaubens-Rallyes“ – Kursanstiegen, an die die Profis nicht glauben wollten, die aber trotzdem immer wieder auftreten.

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