Amal Bell Amal Bell
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Bitcoin verlässt den traditionellen Vierjahreszyklus

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Banken wollen massiv in Krypto einsteigen, doch die Politik blockiert

Foto: xlup / Shutterstock.com

Der bekannte Vierjahreszyklus von Bitcoin (BTC) steht erneut zur Diskussion. Seitdem der Kurs wieder über 90.000 US-Dollar liegt, wächst unter Analysten die Überzeugung, dass das bisherige Muster aus Bull- und Bear-Jahren nicht mehr so strikt befolgt wird.

Der Krypto-Analyst Egrag Crypto schätzt die Wahrscheinlichkeit derzeit auf 55 bis 65 Prozent, dass 2026 positiv endet – vorausgesetzt, einige zentrale Kursmarken halten stand.

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Abweichung vom klassischen Bitcoin-Zyklusmodell

Laut Egrag Crypto folgte der Bitcoin-Kurs jahrelang einem auffallend konsistenten Muster: drei grüne Jahre, gefolgt von einem roten Jahr, grob im Einklang mit dem Vierjahres-Halving-Zyklus.

Vor allem das Jahr nach einer Halving galt historisch als stark bullish. Doch genau diese Regelmäßigkeit scheint jetzt zum ersten Mal strukturell durchbrochen worden zu sein.

Statt des erwarteten Musters zeigte der Zeitraum von 2023 bis 2025 eine Folge von Grün, Grün, Rot. Das bedeutet: 2025 wurde ein Korrekturjahr, das früher kam als es die bisherigen Zyklen vermuten ließen.

Egrag sieht das jedoch nicht zwangsläufig als schlechtes Zeichen. Er deutet das rote Jahr eher als eine Abkühlungsphase innerhalb eines übergeordneten Aufwärtstrends – nicht als Beginn eines neuen Bärenmarkts.

Warten auf klare Kursbestätigung

Sein optimistisches Szenario für 2026 hängt allerdings von deutlichen Kursbestätigungen ab. Bitcoin müsse laut Egrag starke Monatsschlusskurse über 105.000 US-Dollar erreichen und sich strukturell über 90.000 US-Dollar halten.

Gelingt das nicht, sieht er die Wahrscheinlichkeit für ein rotes Jahr 2026 weiterhin bei 35 bis 45 Prozent. In diesem Fall erwartet er keinen Crash, sondern eher eine lang anhaltende Konsolidierung.

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Technische Signale und Anlegerverhalten im Fokus

Auch andere Analysten beobachten aktuell wichtige technische Marken. Trader Ted Pillows verfolgt den 50-Wochen-EMA, der aktuell bei rund 97.500 US-Dollar liegt – eine zentrale Unterstützung, nachdem Bitcoin zuletzt wieder über 95.000 US-Dollar gestiegen war.

Gleichzeitig zeigen Daten, dass insbesondere Kurzfrist-Anleger vorsichtig bleiben. Analyst Darkfost stellte fest, dass bei der letzten Aufwärtsbewegung in Richtung 97.000 US-Dollar mehr als 40.000 BTC mit Gewinn an Börsen gesendet wurden – allein an einem Tag.

Das deutet auf Gewinnmitnahmen nach der Korrektur Ende 2025 hin.

Zyklus ≠ Stock-to-Flow

Der Analyst PlanB betonte auf X (ehemals Twitter), dass der klassische Vierjahreszyklus nicht mit seinem Stock-to-Flow-Modell verwechselt werden sollte. Dieses Modell beschreibt vor allem durchschnittliche Preise innerhalb eines Zyklus, nicht jedoch exakte Hochs oder Tiefs.

Er wies darauf hin, dass der aktuelle Zyklusdurchschnitt bei rund 90.000 US-Dollar liege – deutlich höher als die ca. 34.000 US-Dollar im vorherigen Zyklus.

Der Bitcoin-Markt entwickelt sich weiter – vielleicht weg von starren Mustern und hin zu einer flexibleren Dynamik, bei der Makrobedingungen und technische Marken zunehmend den Takt angeben.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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