Foto: Johann Helgason/Shutterstock
Der Aufstieg der Künstlichen Intelligenz sorgt für eine unerwartete Konkurrenz zu Bitcoin (BTC) – allerdings nicht an der Börse, sondern auf einem ganz anderen Feld: beim Zugang zu günstiger und nachhaltiger Energie. Immer häufiger greifen große KI-Rechenzentren und Bitcoin-Miner auf denselben Strompool zu.
Diese Entwicklung könnte die Branche in den kommenden Jahren erheblich durcheinanderwirbeln.
KI verdrängt Bitcoin-Miner vom Netz
Bitcoin-Mining ist ein energieintensiver Prozess, bei dem Computer komplexe Berechnungen durchführen, um neue Coins zu erzeugen und Transaktionen zu sichern. Aus diesem Grund siedeln sich Miner bevorzugt an Standorten mit billiger und grüner Energie an – etwa in der Nähe von Wasserkraftwerken oder Solarparks.
Doch auch KI-Rechenzentren benötigen enorme Strommengen, um ihre Modelle zu trainieren. Große Tech-Konzerne mit entsprechendem Kapital sind oft bereit, mehr für dieselbe Energie zu zahlen. Laut einem Bericht von GoMining-CEO Jeremy Dreier führt das dazu, dass Miner zunehmend „aus dem Markt gedrängt“ werden oder ihre Aktivitäten zurückfahren müssen.
Einen Vorteil haben die Miner allerdings: Sie können auch in abgelegenen Regionen operieren, wo keine schnelle Internetanbindung nötig ist. KI-Zentren hingegen sind auf eine stabile und schnelle Verbindung angewiesen. Das verschafft der Bitcoin-Branche zumindest etwas Luft in diesem Wettlauf um Energie.
Neue Chancen für institutionelle Investoren
Dreier sieht in diesem Energiestreit sogar Potenzial für eine neue Welle institutioneller Investitionen. Bereits heute halten Fonds und große Unternehmen Milliarden über Bitcoin-ETFs. Die nächste Stufe könnte darin bestehen, dass diese Investoren selbst in das Mining einsteigen, um so direkt und kostengünstiger an neue Coins zu gelangen.
Derzeit liegen die Produktionskosten für einen Bitcoin bei rund 64.000 US-Dollar, mit Prognosen von bis zu 70.000 US-Dollar bis Ende 2025. Damit bleibt Mining trotz steigender Kosten profitabel, da der Marktpreis aktuell bei etwa 117.000 US-Dollar liegt.
Manche Mining-Firmen orientieren sich zwar zunehmend Richtung KI, um von der Nachfrage nach Rechenleistung zu profitieren. Doch Dreier geht davon aus, dass viele zurückkehren werden, sobald institutionelles Kapital erneut in das Mining fließt.
Bitcoin und KI im Energiekonflikt
Der Wettlauf zwischen Bitcoin und Künstlicher Intelligenz um Energie hat gerade erst begonnen. Ob durch die Nutzung entlegener Energiequellen, technologische Innovationen oder clevere Investitionsstrategien – wer die richtigen Entscheidungen trifft, könnte in diesem Wettbewerb zum großen Gewinner werden.
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