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Bitcoin unter Druck: Vom Kleinanleger bis zur Großadresse – alle verkaufen

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Bitcoin unter Druck: Vom Kleinanleger bis zur Großadresse – alle verkaufen

Foto: Yusuf Cap / Shutterstock

Bitcoin-Investoren scheinen ihr Vertrauen vorerst verloren zu haben – von Kleinanlegern bis hin zu den größten Marktteilnehmern werfen derzeit alle Coins auf den Markt. Diese Verkaufswelle belastet den Kurs deutlich und erklärt, warum Bitcoin (BTC) aktuell schlechter abschneidet als die Aktienmärkte.

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Massive Abgaben laut On-Chain-Daten

Analysten von Glassnode zeigen, dass die Accumulation Trend Score aktuell tiefrot ist. Das bedeutet: Wallets sämtlicher Größenklassen – von weniger als 1 BTC bis hin zu Adressen mit über 10.000 BTC – haben in den vergangenen 15 Tagen netto verkauft. Damit sehen wir zum ersten Mal seit Monaten, dass wirklich alle Gruppen gleichzeitig aussteigen.

Noch in der Vorwoche gab es Ausnahmen: Adressen im Bereich von 10 bis 100 BTC und 1.000 bis 10.000 BTC kauften zu. Doch auch diese Gruppen sind inzwischen auf die Verkaufsseite gewechselt.

Technische Hürden bleiben bestehen

Trotz eines Anstiegs von 107.265 Dollar Anfang September auf 116.800 Dollar gestern kämpft Bitcoin erneut mit dem Widerstand um die 117.000-Dollar-Marke.

Schon im Vormonat scheiterte der Kurs hier und fiel daraufhin binnen drei Tagen um fast 7 %. Der Analyst Michaël van de Poppe betont, dass ein nachhaltiger Bruch dieses Levels die Tür zu einer neuen Allzeithoch-Phase öffnen könnte.

Bis dahin bleibt der Markt anfällig – zumal Aktienindizes wie Nasdaq und S&P 500 weiter Rekorde markieren, während Bitcoin zurückbleibt.

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Blick auf die Fed-Sitzung

Für kurzfristige Impulse könnte das morgige Zinsentscheid der US-Notenbank sorgen. Erwartet wird eine Senkung um 25 Basispunkte – die erste in diesem Jahr. Entscheidend wird sein, welche Signale Fed-Chef Jerome Powell in seiner Pressekonferenz aussendet, insbesondere angesichts der schwächeren US-Arbeitsmarktdaten.

Sollte die Fed eine lockerere Geldpolitik in Aussicht stellen, könnte das die Liquidität im Markt erhöhen – und damit auch für Kryptowährungen wie Bitcoin Rückenwind bedeuten.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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