Portal to Bitcoin crasht nach 100 % Anstieg

3 Min. Lesedauer
17. Dez. 2025, 18:36

Gestern verdoppelte sich der Kurs von Portal to Bitcoin (PTB), doch heute stürzt er fast genauso stark wieder ab.

Der vorherige spekulative Anstieg scheint durch Unsicherheit über mögliche Verkäufe des Teams hinter der Kryptowährung an Schwung verloren zu haben. Lies unten mehr über die Aussichten von PTB.

Kurs von Portal to Bitcoin stürzt ab

Am Dienstag stieg der Kurs der relativ unbekannten Kryptowährung Portal to Bitcoin (PTB) plötzlich explosionsartig.

Innerhalb von 24 Stunden stieg der Kurs von 0,0032 US-Dollar auf einen Höchststand von 0,0069 US-Dollar – mehr als eine Verdoppelung. Es war gestern einer der stärksten Kursanstiege am Kryptomarkt.

Oben: Kursdiagramm von PTB, Coingecko

Heute scheint die Stimmung komplett gekippt zu sein und der Kurs fällt wieder zurück auf 0,00416 US-Dollar. Zum Zeitpunkt des Schreibens pendelt PTB knapp darüber, bei etwa 0,0042 US-Dollar.

Damit liegt der Kurs heute über 35 Prozent im Minus und gehört zu den größten Verlierern – auch in den Niederlanden auf der Handelsplattform Bitvavo.

Verkauft das PTB-Team?

Erneut ist es schwierig, einen klaren Grund für die Kursbewegungen zu benennen. Auf sozialen Medien gibt es jedoch Sorgen über mögliche Verkäufe durch das Team hinter PTB.

So identifizierte Onchainschool Transaktionen im Wert von über 600.000 Euro (710.000 US-Dollar), die aus Wallets stammen, die vermutlich dem Team gehören.

Diese Transaktionen wurden an die Handelsbörse BitGet gesendet – möglicherweise eine Vorbereitung auf einen Verkauf.

Dasselbe Wallet verschickte zudem PTB-Token an 35 weitere Wallets mit einem durchschnittlichen Wert von rund 35.000 Euro. Laut On-Chain-Daten sollen diese Wallets seither einige kleinere Verkäufe auf dezentralen Handelsbörsen durchgeführt haben.

Das verstärkt den Verdacht, dass das Team hinter der Kryptowährung dabei ist, die Token zu verkaufen.

Zusätzlicher Verkaufsdruck

Verkäufe durch Kryptoprojekte sind nicht ungewöhnlich. Viele Projekte beschaffen auf diese Weise Geld, um Entwickler zu bezahlen oder Marketing zu finanzieren.

Manchmal ähnelt es jedoch eher einem Pump & Dump (schneller Anstieg, gefolgt von schnellem Absturz), bei dem Gründer hohe Kurse nutzen, um rasch Gewinne einzustreichen und anschließend zu verschwinden.

Unabhängig vom Grund sorgt dieser zusätzliche Verkaufsdruck oft für das Ende einer Aufwärtsbewegung und den Beginn einer Kurskorrektur.

Sobald sich die Stimmung dreht, kann es plötzlich sehr schnell gehen, da Händler ebenfalls aussteigen, um weitere Verluste zu vermeiden. Die Frage ist nun, ob das Interesse zurückkehrt, sobald der Kurs einen Boden erreicht.

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