Amal Bell Amal Bell
3 min. Lesedauer

Bitcoin und Aktien fallen: Das steckt wirklich dahinter

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Bitcoin Nachri…
Bitcoin-Crash: 500.000 Anleger verlieren 2,25 Mrd. €

Foto: Atichat Wattanasin Stone / Shutterstock.com

Der Bitcoin(BTC)-Kurs steht stark unter Druck und kämpft darum, sich um die 104.000 Dollar zu halten. Die einstige Krypto-Rallye stockt, während Technologieaktien an Boden verlieren. Was ist los? Das sollten Sie zur aktuellen Lage wissen.

Warnsignale am Markt: Bitcoin in der Gefahrenzone
Warnsignale am Markt: Bitcoin in der Gefahrenzone

Weniger Liquidität, mehr Vorsicht

Die Ursache liegt in einer Kombination von Faktoren, die mit dem globalen Zinsumfeld, den Inflationserwartungen und der Attraktivität sicherer Anlagen zusammenhängen.

Sowohl Aktien als auch Bitcoin gehören zum risikoreichsten Segment von Investments. Sie entwickeln sich vor allem in Zeiten gut, in denen Anleger bereit sind, Risiken einzugehen und ausreichend Liquidität vorhanden ist.

Das ist momentan (vorübergehend) nicht der Fall.

Die Inflationserwartung für das kommende Jahr ist etwas gesunken, aber der Leitzins der US-Notenbank bleibt unverändert oder steigt leicht. Dadurch steigt der Realzins, also der Zins abzüglich der Inflation.

Diese Entwicklung macht Sparen und sichere Anlagen attraktiver, während das Interesse an risikoreichen Investitionen wie Kryptowährungen abnimmt.

Inflationserwartungen sinken, während der erwartete Endzins der Fed gleich bleibt oder steigt. Quelle: Capital Flows

Warum ein höherer Realzins schlechte Nachrichten für Bitcoin sind

Wenn Anleger mit Staatsanleihen eine attraktive Rendite bei relativ geringem Risiko erzielen können, verlagert sich Kapital von risikoreicheren Märkten wie Kryptowährungen und Technologieaktien weg.

Ein Beispiel: Erhält ein Anleger 5 Prozent Zinsen auf eine Staatsanleihe, während die Inflation bei 2 Prozent liegt, ergibt das eine reale Rendite von 3 Prozent. Das ist attraktiv genug, um weniger Risiko in Märkten wie Bitcoin oder Wachstumsaktien einzugehen.

Infolgedessen trocknet ein Teil der Liquidität aus, die normalerweise in risikoreiche Vermögenswerte fließt.

Institutionelles Interesse an Bitcoin stürzt ab
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Noch kein Ende des Bullenmarkts

Dennoch gibt es wenig Anlass zu der Annahme, dass der Anstieg des Realzinses den Beginn eines langanhaltenden Bärenmarkts darstellt. Der US-Dollar ist derzeit durch die Flucht in sichere Anlagen stärker geworden, doch dieser Effekt dürfte vorübergehend sein.

Die fundamentalen Rahmenbedingungen bleiben nämlich günstig. Die sogenannten Credit Spreads – also der Zinsaufschlag, den Unternehmen im Vergleich zu Staatsanleihen zahlen – sind nach wie vor außergewöhnlich niedrig.

Das bedeutet, dass die Finanzierungsbedingungen weiterhin locker sind und Unternehmen leicht Kapital aufnehmen können.

Credit Spreads bleiben extrem niedrig. Quelle: Capital Flows

Zudem hat die US-Notenbank offiziell mit einem Zinssenkungszyklus begonnen, während auch die US-Regierung eine expansive Fiskalpolitik verfolgt.

Diese Kombination aus fiskalischer Unterstützung und geldpolitischer Lockerung verringert das Risiko einer Rezession erheblich.

Was Bitcoin für eine Erholung braucht

Für eine strukturelle Erholung von Bitcoin und anderen risikobehafteten Vermögenswerten ist vor allem ein schwächerer Dollar notwendig.

Das kann eintreten, wenn sich zeigt, dass der jüngste restriktive Ton der US-Notenbank nicht in konkrete politische Maßnahmen mündet.

Sobald der Markt Signale erhält, dass die Zentralbank moderater bleibt, dürfte der Dollar schwächer werden und die Nachfrage nach risikoreichen Assets wieder steigen.

Ein Rückgang des Realzinses könnte dann den Startschuss für ein erneutes Aufleben von Bitcoin, Technologieaktien und anderen risikoreichen Investments geben.

Trotz der jüngsten Turbulenzen gibt es derzeit keine Hinweise darauf, dass sich der Kreditzyklus an einem Wendepunkt befindet oder eine Rezession unmittelbar bevorsteht.

Der aktuelle Marktdruck scheint eher eine Korrektur innerhalb eines übergeordneten Bullenmarkts zu sein als ein struktureller Trendbruch.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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