Gino Presti Gino Presti
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Bitcoin stürzt vor wichtiger Börsenwoche ab

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Amerikanisches Krypto-„Megagesetz“: Das erwartet uns 2026

Foto: Joshua Sukoff/Shutterstock

Bitcoin startete stark in 2026, aber inzwischen herrscht erneut Enttäuschung unter Anlegern. Es gibt während der ersten Wochen des neuen Jahres deutlich eine Risk-off-Bewegung unter Anlegern. Das heißt: durch ein erhöhtes Maß an Unsicherheit nimmt man Risiko vom Tisch. Vorerst profitierten vor allem Gold und Silber von dieser Bewegung, und mussten Bitcoin und Aktien darunter leiden.

Kann sich das noch ändern? Und auf welche Weise könnte das nächste Woche geschehen? Das werden wir in den kommenden Minuten in diesem Ausblick untersuchen.

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Unsicherheit dominiert und drückt Bitcoin nach unten

Bevor wir den Blick auf die Zukunft werfen, ist es wichtig, erst die aktuelle Handelslandschaft von Bitcoin zu erfassen. Beginnend mit der amerikanischen Zentralbank, die am Mittwoch dafür entschied, die Zinsen unverändert zu lassen. Von Seiten der Zentralbank muss Bitcoin vorerst nicht auf Unterstützung rechnen, einfach weil die amerikanische Wirtschaft in groben Zügen solide aussieht und keine Zinssenkungen benötigt.

Dazu kam diese Woche noch eine Enttäuschung. Es sieht so aus, als würde Kevin Warsh der nächste Vorsitzende der amerikanischen Zentralbank werden. Obwohl Warsh nicht negativ über Bitcoin ist, ist er bekannt als jemand mit einer konservativen Meinung, wenn es um Geldpolitik geht.

Warsh ist kritisch gegenüber der enormen Unterstützung, die Zentralbanken im vergangenen Jahrzehnt ihren Volkswirtschaften gaben. Unter ihm ist die Chance auf eine viel lockerere amerikanische Zentralbank wahrscheinlich nicht groß, was es überraschend macht, dass Donald Trump ihn als Vorsitzenden sieht.

Trump will schließlich Zinssenkungen. Es ist nicht ganz sicher, ob Warsh diese bringen wird. Das, in Kombination mit Sorgen über die Quartalszahlen von Microsoft, führte dazu, dass der Markt diese Woche einen zusätzlichen Schlag nach unten bekam. Auch Bitcoin litt darunter.

Wichtige Woche steht bevor

Was den makroökonomischen Kalender betrifft, stehen für Bitcoin nächste Woche wieder viele wichtige Dinge auf dem Programm. Beginnend am Montag mit dem ISM Manufacturing PMI, einem wichtigen Gesundheitsmesser für die amerikanische Industrie.

Voller makroökonomischer Kalender für kommende Woche. Quelle: Trading Economics

Mittwoch bekommen wir denselben Indikator für den amerikanischen Dienstleistungssektor, der inzwischen entscheidend für die Wirtschaft als Ganzes ist. Die moderne amerikanische Wirtschaft muss schließlich vom Dienstleistungssektor leben. Trump will das zwar ändern, mit seinem erneuerten Fokus auf die Industrie, aber vorerst ist dies die Realität.

Danach bekommen wir am Donnerstag einen Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB), die so gut wie sicher die Zinsen unverändert lassen. Anschließend kommt am Freitag das Dessert in Form einer Reihe von wichtigen Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten.

Unter anderem mit der Arbeitslosigkeit, dem Beschäftigungswachstum und dem Lohnwachstum. In dieser Hinsicht stehen wieder viele Dinge auf dem Programm, die den Bitcoin-Kurs kräftig durcheinanderschütteln können.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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