Foto: Artit Wongpradu/Shutterstock en
Noch nie fiel der Bitcoin-Kurs so stark: 10.000 Dollar an einem Tag. Analysten warnen vor einem Bärenmarkt, der Jahre dauern kann, mit Aussicht auf Erholung erst 2028. Lies unten, was sie vorhersagen.
Megacrash: Markt erschüttert in seinen Grundfesten
Es war Donnerstag der größte Rückgang von Bitcoin (BTC) aller Zeiten. Der Kurs stürzte an einem Tag von 72.000 Dollar auf 62.000 Dollar – ein Rückgang von 10.000 Dollar. Das sind fast 15 Prozent. Handelsvolumen brachen Rekorde und aus Daten von Coinglass geht hervor, dass etwa 2,2 Milliarden Euro an Handelspositionen liquidiert wurden.
Die Verluste waren damit sogar größer als während des COVID-Crashs 2020 und als die Kryptobörse FTX 2022 Insolvenz anmeldete. Auch prozentual gesehen war es Donnerstag der größte Rückgang seit der Implosion von FTX, schreibt Analyst Joe Consorti:
„Investoren in (Bitcoin-)Börsenfonds haben noch nie eine solche Verkaufswelle erlebt.“
Dennoch hielten sich die Abflüsse aus den Börsenfonds relativ in Grenzen. Am Donnerstag flossen laut Farside Investors etwa 367,4 Millionen Euro aus den Börsenfonds ab. Das ist erheblich, aber nicht außergewöhnlich hoch.
Aussichten: Bullen- oder Bärenmarkt?
Analysten sind über die Aussichten geteilter Meinung. Laut einigen befindet sich der Markt in einer Kapitulationsphase und ein Preisboden wird bald erreicht. Andere Analysten wie Rekt Capital sind deutlich pessimistischer.
Er sieht noch viel mehr Schmerz voraus und einen langen Bärenmarkt (Abwärtstrend), der mehrere Jahre dauert, bevor sich der Kurs erholt:
„Es sieht so aus, als wäre es tatsächlich das Jahr des Bitcoin-Bärenmarkts.“
Das leitet er aus Mustern früherer Marktzyklen ab. Diese deuten laut Rekt Capital darauf hin, dass es bis 2027 dauert, bevor der Kurs einen Boden findet, mit Kurserholung erst im Jahr danach:
„2028 wird das Jahr der Trendwende, bei der 93.500 Dollar endlich durchbrochen werden.“
Kurzfristig erwartet er zudem zunächst noch einen zweiten Megacrash. Das geschah während vorheriger Marktzyklen ebenfalls.
The Bearish Acceleration phase of the Bitcoin cycle is in progress$BTC #Crypto #Bitcoin https://t.co/5H7VPvksnH pic.twitter.com/XnPU3FeNhO
— Rekt Capital (@rektcapital) February 5, 2026
Existiert der vierjährige Zyklus noch?
Die Meinungsverschiedenheit zwischen Analysten scheint vor allem eine Folge der Uneinigkeit über das Muster des vierjährigen Zyklus zu sein. In der Vergangenheit schien Bitcoin immer demselben Muster zu folgen, mit nach einer spektakulären Rally auch einer langen Periode mit Kursrückgängen.
Laut einigen Experten hat Bitcoin inzwischen mit diesem Muster gebrochen, weil sich der Markt verändert hat, und wird sich der Kurs künftig anders entwickeln. Andere halten jedoch noch am vierjährigen Zyklus fest und erwarten also einen Bärenmarkt. Die Zeit wird zeigen, wer recht behält.
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