Gino Presti Gino Presti
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Bitcoin stürzt ab: Warum die Party nach Trumps Rede endete

Bitcoin-BTC

Foto: Bendix M/Shutterstock

Bitcoin fällt unter 90.000 Dollar, nachdem Donald Trump in Davos über seine Grönland-Pläne sprach. Durch den milden Ton zog die Kryptowährung zunächst an. In der vergangenen Stunde sank BTC jedoch um 2,1 Prozent.

Der Kryptomarkt hielt den Atem an vor Trumps Rede im schweizerischen Davos. Anleger befürchteten einen harten Ton gegenüber Europa. Der amerikanische Präsident sprach jedoch relativ mild über seine Grönland-Pläne, wodurch Bitcoin (BTC) und Altcoins sich leicht erholten.

Inzwischen hat jedoch eine Wende stattgefunden. Bitcoin fiel in der vergangenen Stunde um gut zwei Prozent. Was ist los?

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Kurz zusammengefasst

  • Bitcoin erholte sich, nachdem Trump in Davos die scharfen Kanten des Grönland-Dossiers entschärfte.
  • Der Kurs stieg vom Tagestief um 2,2 Prozent und erreichte rund 90.000 Dollar, während Gold von einem Rekordniveau zurückfiel.
  • Die Erholung ist fragil, denn inzwischen ist Bitcoin um 2,1 Prozent auf 87.000 Dollar gefallen.

Bitcoin steigt, fällt aber danach zurück

Der Markt reagierte zunächst positiv auf Trumps Worte. Bitcoin stieg erst auf etwa 89.500 Dollar und durchbrach später erneut die Grenze von 90.000 Dollar. Dies war etwa 2,2 Prozent höher als der tiefste Punkt des Tages. Inzwischen ist dieser Gewinn wie Schnee in der Sonne verschwunden.

Der Bitcoin-Kurs in den vergangenen 24 Stunden. Quelle: Coingecko.
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Trump entschärft das Grönland-Dossier

Die Wende kam nach Trumps Rede auf dem World Economic Forum in Davos. Der Präsident gab an, „sofort verhandeln zu wollen“ über den Kauf von Grönland und betonte, dass dies „keine Bedrohung für die NATO“ sei. Auch stellte er klar, keine Gewalt anzuwenden.

Mit einer lockeren Bemerkung versuchte Trump, die Spannung zu senken. Zuvor hatten seine Pläne Europa aufgebracht und ein negatives Sentiment am Markt verursacht.

Ich bitte nur um ein Stück Eis
– Donald Trump über Grönland während seiner Rede in Davos

Auch Attacke gegen die Zentralbank

Trump richtete seine Pfeile außerdem auf Fed-Vorsitzenden Jerome Powell. Er nannte ihn einen „schrecklichen Vorsitzenden“, der „immer zu spät“ sei, und sagte, dass er „in nicht allzu langer Zeit“ einen Nachfolger ernennen wolle.

Gleichzeitig klang er wenig optimistisch über mögliche Kandidaten. Manche Menschen scheinen ihm zufolge zunächst sehr geeignet, „ändern sich aber, sobald sie den Job bekommen“.

Markt bleibt anfällig

Obwohl risikoreichere Märkte zunächst aufatmeten, schlug das Sentiment später am Tag erneut um. Der S&P 500 gab innerhalb weniger Minuten rund 50 Punkte ab und gab damit den größten Teil des Tagesgewinns preis.

Laut Marktanalysten deutet dies auf nachlassendes Momentum bei Dip Buyers hin und unterstreicht, wie fragil die aktuelle Erholung ist. Die plötzliche Wende passt zum Muster einer sogenannten Wednesday Reversal. Dies bedeutet, dass frühe Gewinne später am Handelstag verdampfen. Krypto-Experte „The Kobeissi Letter“ teilt dazu einen Beitrag auf X:

Angst vor Handelskrieg lässt nach, aber Unsicherheit bleibt

Nach einigen unruhigen Tagen dreht das Sentiment vorsichtig, aber nicht überzeugend. Anleger rechneten zuvor mit zusätzlichem Druck durch steigende Spannungen rund um Grönland und drohende Importzölle gegenüber Europa.

Trumps milderer Ton nimmt nun einen Teil dieser Angst aus dem Markt, aber die scharfe Wende an der Wall Street zeigt, dass Anleger wachsam bleiben. Solange geopolitische Risiken und Unsicherheit über amerikanische Kryptoregulierung über dem Markt hängen, bleibt auch die Erholung von Bitcoin anfällig.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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