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Bitcoin (BTC) bewegt sich seit Wochen in einer engen Preisspanne und baut dabei Spannung für den nächsten Ausbruch auf. Laut mehreren Analysten nähert sich der Markt dem Moment, an dem sich diese Spannung entlädt.
Der BTC-Kurs steckt in einem technischen Muster fest, das oft mit einem klaren Ausbruch endet. Die entscheidende Frage: Geht der Preis nach oben in Richtung 100.000 US-Dollar (rund 85.000 Euro) – oder folgt zunächst eine Korrektur auf tiefere Niveaus?
Sechs Wochen Kompression erhöhen den Druck
Seit etwa sechs Wochen zeichnet sich auf dem Chart ein symmetrisches Dreieck ab. Das bedeutet: Höhere Tiefs und niedrigere Hochs folgen immer schneller aufeinander. Käufer und Verkäufer halten sich die Waage, doch diese Balance ist nur vorübergehend.
Je näher der BTC-Kurs dem Ende des Musters kommt, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit einer plötzlichen Bewegung.
Technik-Analyst The Swing Trader schreibt auf X, dass solche engen Formationen oft mit einer starken Impulsbewegung enden. Ein Ausbruch nach oben könnte laut ihm rund 15 % Kursgewinn bringen – mit 85.000 Euro als Hauptziel.
$BTC It’s Now or Never
Bitcoin has been forming a very tight pennant for the last 6 weeks, and we’re now approaching the apex for a breakout or breakdown.
A breakout targets a 15% move into $100K resistance.
A breakdown would mean roughly -15%.For now, I remain bullish and… pic.twitter.com/AEpKjtI3Ji
— The Swing Trader (@TheSwingTraderr) December 30, 2025
Erst höher oder doch tiefer?
Nicht alle rechnen sofort mit einem Anstieg. Titan of Crypto sieht Bitcoin aktuell in einer breiten Akkumulationszone zwischen etwa 80.000 und 68.000 Euro. Sollte der Kurs zunächst über die Range hinausschießen und dabei Stop-Loss-Orders auslösen, könnte danach ein Rückfall folgen.
Auch Jason Pizzino bleibt vorsichtig. Er erkennt kurzfristig eine sogenannte Bear Flag – ein Muster, das oft weiteren Rückgängen vorausgeht. In diesem Szenario wäre ein Rückgang in den Bereich von 60.000 bis 65.000 Euro denkbar.
Große Spieler kaufen weiter
Institutionelle Investoren lassen sich vom zähen Kursverlauf nicht abschrecken.
Analyst Lark Davis berichtet, dass börsennotierte Unternehmen inzwischen über 1,09 Millionen BTC halten – rund 5,1 % des gesamten Angebots. Firmen wie Strategy und Metaplanet haben ihre Positionen zuletzt weiter ausgebaut. Davis schreibt auf X:
„Obwohl die Stimmung bei Kleinanlegern schwach bleibt, kaufen große Unternehmen weiter ein.“
Indikatoren senden gemischte Signale
Laut Ash Crypto zeigt der MACD-Indikator positive Signale auf Niveaus, die an frühere Markt-Böden erinnern. Das könnte auf nachlassenden Verkaufsdruck hindeuten. Dennoch tut sich der Kurs schwer, sich über 76.500 Euro zu stabilisieren.
Langfristig bleibt der Optimismus bestehen. Haseeb Qureshi hält deutlich höhere Kurse in den kommenden Jahren für möglich – bis zu 130.000 Euro seien nicht ausgeschlossen.
Bitcoin wird immer stärker zusammengedrückt. Der bevorstehende Ausbruch dürfte bestimmen, mit welchem Sentiment die Märkte ins Jahr 2026 starten.
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