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Bitcoin schwankt nach überraschend hohen Inflationsdaten: Gibt es Grund zur Panik?

Unerwarteter Anstieg von Inflation & Arbeitslosigkeit

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Bitcoin trifft auf Verkaufsdruck – Spannung vor 14:30 Uhr

Foto: The Bureau of Labor Statistics/Shutterstock

Die Inflation in den USA fiel gestern höher aus als erwartet, während auch die Zahl der neuen Anträge auf Arbeitslosenunterstützung die Prognosen übertraf.

Ist dies ein Hinweis auf eine drohende Stagflation, oder ist es verfrüht, auf diese Daten übermäßig panisch zu reagieren? Und welche Auswirkungen könnten diese Entwicklungen auf den Bitcoin-Kurs haben?

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Inflation höher als erwartet

Zunächst zu den US-Inflationsdaten: Die Verbraucherpreisindex (CPI) war sowohl monatlich als auch jährlich höher als erwartet. Auch die Kerninflation, die Lebensmittel- und Energiepreise ausklammert, lag über den Erwartungen.

Obwohl der Inflationsbericht überwiegend negativ ausfiel, gab es im Bereich Wohnen positive Nachrichten. Die Mietkosten und die geschätzten Kosten für Wohneigentum sanken, wodurch die Wohninflation im September auf 0,22 % fiel, verglichen mit den erwarteten 0,46 %.

Weniger erfreulich war jedoch die Güterinflation, die mit 0,17 % anstieg, während nur 0,02 % erwartet wurden. Die sinkenden Güterpreise hatten lange Zeit zur rückläufigen Inflation beigetragen, was sich nun offenbar umkehrt. Dennoch handelt es sich hierbei nur um einen einzelnen Datensatz.

Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs

Ähnliches gilt für die Arbeitslosenunterstützungsanträge, die mit 258.000 deutlich höher lagen als die erwarteten 231.000. Dies könnte teilweise durch den Hurrikan Helene und Streiks bei Boeing verursacht worden sein, was zu vorübergehenden Entlassungen führte.

Anträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA. Quelle: Trading Economics.

Die Sorge um die Wirtschaft wächst, und das Wort „Stagflation“ wird vermehrt genannt. Doch derzeit scheint diese Befürchtung noch etwas übertrieben.

Die Wahrscheinlichkeit einer „sanften Landung“ der US-Wirtschaft ist durch die gestrigen Daten gesunken, was sich negativ auf den Bitcoin-Kurs auswirken könnte. Dennoch ist es wichtig, die Lage nicht zu dramatisieren.

Der Fokus richtet sich nun auf die Daten der nächsten Woche. Sollten die Arbeitslosenunterstützungsanträge weiter steigen, könnte sich die Situation ernster gestalten. Auf der anderen Seite könnte ein Anstieg der Arbeitslosigkeit auch den Inflationsdruck senken, da hohe Inflation und hohe Arbeitslosigkeit selten gleichzeitig auftreten.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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