Foto: Iryna Budanova/Shutterstock
Im Jahr 2025 hatten institutionelle Anleger nicht nur Augen für Bitcoin, sondern auch für Altcoins. Sie investierten 2025 verhältnismäßig viel mehr in Altcoins als im Jahr zuvor.
Ist dies vielleicht der Grund, warum Bitcoin im vergangenen Jahr schlechter abschnitt als erhofft? Und was sagt das über 2026?
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2024: Bitcoin führt den Markt an
Anfang 2024 fand die Einführung der ersten Bitcoin-Börsenfonds statt. Später folgten auch verschiedene Altcoin-Börsenfonds. Seitdem ist es für institutionelle Investoren sehr einfach, über die Börse in Krypto zu investieren.
Die Einführungen erwiesen sich als großer Erfolg. Besonders die Bitcoin-Börsenfonds schnitten gut ab, mit einem Gesamtzufluss im Jahr 2024 von sage und schreibe 35,83 Milliarden Euro.
Die Altcoin-Börsenfonds waren in jenem Jahr weniger gefragt. Die Zahlen sprechen für sich: ein Gesamtzufluss von 4,55 Milliarden Euro in Ethereum-Fonds, 522 Millionen Euro in XRP-Börsenfonds und 266 Millionen Euro in Solana-Börsenfonds.
2025: mehr Diversifizierung
Im Jahr 2025 veränderte sich diese Dynamik. Bitcoin-Börsenfonds zogen in jenem Jahr 23,2 Milliarden Euro an neuen Investitionen an. Das ist immer noch viel Geld, aber weniger als im Jahr zuvor.
Altcoin-Börsenfonds schnitten dagegen deutlich besser ab, wie aus Daten von Coinshares hervorgeht. So flossen im vergangenen Jahr 10,9 Milliarden Euro in Ethereum-Börsenfonds, 3,17 Milliarden Euro in XRP-Börsenfonds und 3,14 Milliarden Euro in Solana-Börsenfonds. Das ist eine erhebliche Zunahme im Vergleich zu 2024.
Die Aufmerksamkeit und damit die Investitionen institutioneller Parteien scheinen sich also von hauptsächlich Bitcoin hin zu mehr Diversifizierung verschoben zu haben.

Neue Altcoin-Börsenfonds
Ein wichtiger Grund scheint zu sein, dass der Großteil der Altcoin-Börsenfonds erst 2025 auf den Markt kam. Mit mehr Auswahl an Krypto-Börsenfonds gibt es schlichtweg mehr Möglichkeiten, Investitionen zu streuen.
Dennoch erwies sich das institutionelle Interesse an Altcoins oft nur als kurzlebig. Vor allem die ersten Monate nach einer Einführung sorgten für viel Zufluss, aber danach schwächte es ab. Das scheint darauf hinzudeuten, dass das Interesse einflussreicher Parteien hauptsächlich durch Hype getrieben wurde, aber nicht durch fundamentalen Wert.
Was passiert 2026?
Während früherer Marktzyklen zog Bitcoin oft als erstes den Karren. Sobald Bitcoin abkühlte, folgten meist die Altcoins. In solchen Situationen sprechen Anleger oft von einer „Altcoin-Saison“. Die verschobene Aufmerksamkeit führt manchmal zum Ende des Zyklus, woraufhin eine Periode mit einem Bärenmarkt folgt.
Laut einigen Analysten geht Bitcoin 2026 möglicherweise in eine solche Periode. Einer von ihnen ist Jurrien Timmer, Leiter Global Macro beim Vermögensriesen Fidelity. Er spekuliert, dass 2026 möglicherweise ein „Pausenjahr“ wird:
„Wenn wir alle Bullenmärkte (grün) visuell nebeneinander legen, sehen wir, dass der Höhepunkt im Oktober bei 125.000 Dollar nach 145 Monaten Anstieg gut zu dem passt, was man historisch erwarten würde. Bitcoin-‚Winter‘ dauerten in der Regel etwa ein Jahr, also sagt mir mein Gefühl, dass 2026 ein Pausenjahr für Bitcoin werden könnte.“
Wenn das passiert, verheißt das für Altcoins nichts Gutes. Diese fallen während eines Kryptowinters oft noch stärker als Bitcoin.
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