Foto: Aleksandar Malivuk/Shutterstock
Der Kryptomarkt hat in letzter Zeit stark gelitten – das zeigt sich nun auch in den Zahlen des Bitcoin (BTC)-Netzwerks selbst. Die sogenannte Mining-Schwierigkeit im Bitcoin-Netzwerk ist schlagartig deutlich gesunken.
Ein solcher Rückgang kommt selten vor und signalisiert, dass sich etwas grundlegend verändert hat. Zum ersten Mal seit dem chinesischen Krypto-Verbot im Jahr 2021 sehen wir wieder einen solch starken Einbruch.
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Bitcoin-Mining-Schwierigkeit fällt deutlich
Die Mining-Schwierigkeit von Bitcoin ist um mehr als elf Prozent gefallen. Das bedeutet, dass es für Miner – also Unternehmen, die mit Computern neue Bitcoin erzeugen – vorübergehend einfacher geworden ist, neue Blöcke zu finden.
Diese Anpassung erfolgt automatisch, um sicherzustellen, dass im Durchschnitt alle zehn Minuten ein neuer Block zur Blockchain hinzugefügt wird. Wenn viele Miner aufhören oder abschalten, reagiert das Netzwerk darauf – es passt die Schwierigkeit an.
Hauptgrund für den Rückgang ist der deutliche Preisverfall von Bitcoin. Seit dem Hoch im Oktober ist der Kurs um über 40 Prozent gesunken.
Dadurch sind auch die Einnahmen der Miner stark zurückgegangen. Der sogenannte Hashprice – also der Verdienst pro eingesetzter Rechenleistung – hat ein historisches Tief erreicht.
Laut Daten von Luxor lag der Erlös Anfang Februar bei nur etwas über 33 US-Dollar pro Petahash und Tag. Analyst Ben Harper von Luxor erklärt, dass viele Miner mindestens 40 Dollar benötigen, um kostendeckend arbeiten zu können.
Zusätzlich erschwerte extremes Winterwetter in den USA die Lage: Während Wintersturm „Fern“ mussten zahlreiche Miner ihre Systeme kurzfristig abschalten, um das Stromnetz zu entlasten.
In der Folge fiel ein erheblicher Teil der gesamten Rechenleistung im Netzwerk weg. Blöcke wurden langsamer verarbeitet – das Netzwerk reagierte mit einer automatischen Absenkung der Schwierigkeit.
Wie geht es weiter mit dem Mining?
Für jene Miner, die weiterhin aktiv sind, bringt die gesunkene Schwierigkeit kurzfristig etwas Entlastung. Ihre Chancen, neue Blöcke zu finden und Einnahmen zu erzielen, steigen dadurch.
Trotzdem bleibt die Lage angespannt: Die aktuellen Kosten für das Mining eines einzelnen Bitcoins liegen über dem Marktpreis – viele Unternehmen arbeiten mit Verlust.
Einige Miner beginnen daher, umzudenken. Immer mehr Akteure verlagern ihre Rechenleistung in den Bereich künstliche Intelligenz (KI). Die Nachfrage nach Rechenpower für KI-Anwendungen wächst rasant – und verspricht oft stabilere Erträge als Mining.
Historisch gesehen kann ein Rückgang der Rechenleistung auch ein positives Signal sein: In der Vergangenheit erholte sich der Bitcoin-Kurs oft wenige Monate, nachdem Miner kapituliert hatten.
Ob das auch diesmal so sein wird, hängt vor allem von der weiteren Kursentwicklung ab.
Fest steht: Der aktuelle Rückgang der Mining-Schwierigkeit zeigt, wie groß der Druck auf die Branche derzeit ist.
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