Foto: Zheltikov Dmitry / Shutterstock
In den letzten sechs Monaten ist die Nachfrage nach Bitcoin (BTC) bei großen Unternehmen stark gestiegen. Diese Firmen kaufen mehr Bitcoin, als im gleichen Zeitraum durch Mining neu geschaffen wird.
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Unternehmen füllen ihre Bitcoin-Reserven zügig auf
Neue Daten zeigen, dass die sogenannten „Treasuries“ – also die Geld- und Anlagebestände von Unternehmen – schnell wachsen. Laut dem Analyseunternehmen Glassnode haben Unternehmen in einem Zeitraum von sechs Monaten rund 260.000 Bitcoin zu ihren Beständen hinzugefügt.
Over the past 6 months, Bitcoin treasuries held by public and private companies have grown from ~854K BTC to ~1.11M BTC.
That’s an increase of ~260K BTC, or roughly ~43K BTC per month, highlighting the steady expansion of corporate balance-sheet exposure to Bitcoin.… https://t.co/hHXjcSDDj4 pic.twitter.com/oluVGO2bGD— glassnode (@glassnode) January 13, 2026
Im gleichen Zeitraum wurden durch Mining etwa 82.000 neue Bitcoin erzeugt. Beim Mining handelt es sich um den Prozess, bei dem neue Blöcke zur Blockchain hinzugefügt werden. Als Belohnung erhalten die Miner neue Bitcoins.
Das bedeutet: Unternehmen haben ungefähr dreimal so viele Bitcoin gekauft, wie neu geschaffen wurden. Analysten bewerten das als positiv, denn eine starke Nachfrage bei gleichzeitig geringem neuem Angebot deutet darauf hin, dass Investoren ihre Bitcoin langfristig halten möchten.
Warum das für den Kryptomarkt wichtig ist
Unternehmen, die Bitcoin kaufen, nehmen diese Coins in der Regel langfristig vom Markt. Das bedeutet, sie verkaufen sie nicht kurzfristig, sondern bewahren sie auf. Analysten sagen, dass dadurch weniger Bitcoin verfügbar bleibt.
Wenn die Nachfrage gleich bleibt oder sogar steigt, könnte die Verknappung den Kurs nach oben treiben. Viele Investoren beobachten zudem sehr genau, was bekannte Unternehmen tun.
Wenn große Namen beginnen, verstärkt Bitcoin zu kaufen, werten einige Anleger das als Signal, dass Bitcoin zunehmend ernst genommen wird. Das führt nicht zwangsläufig sofort zu steigenden Kursen, zeigt aber, dass große Unternehmen Bitcoin in ihre strategische Planung einbeziehen.
Zusätzliche Nachfrage durch Investmentfonds
Neben Unternehmen wächst auch die Nachfrage durch ETFs – also börsengehandelte Fonds, mit denen Menschen einfach in Bitcoin investieren können.
Bitwise-Investor Matt Hougan ist der Ansicht, dass diese Fonds eine immer wichtigere Rolle spielen werden, wenn die Kapitalzuflüsse weiter anhalten.
Er erklärt, warum das seiner Meinung nach für den Markt von Bedeutung ist:
„Seit der Einführung der ETFs im Januar 2024 kaufen diese Fonds mehr Bitcoin, als neu erzeugt wird. Der Kurs ist bisher noch nicht stark gestiegen, weil bestehende Inhaber verkauft haben. Wenn die Nachfrage nach ETFs anhält, werden diese Verkäufer irgendwann ihre Bestände aufgebraucht haben.“
Laut Analysten bleibt vor allem der Zufluss in Bitcoin-ETFs ein entscheidender Faktor, den man weiterhin genau beobachten sollte.
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