Foto: Mark Agnor
Der Bitcoin (BTC)-Miner Cango hat sich für einen überraschenden Strategiewechsel entschieden: Das Unternehmen verkauft einen Großteil seiner Bitcoin-Reserven, um Schulden zu tilgen und sich künftig verstärkt auf den Bereich Künstliche Intelligenz (KI) zu konzentrieren.
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Cango verkauft Bitcoin und sammelt 284 Millionen Euro bei Kursdelle ein
Cango hat über Jahre hinweg mit dem Mining von Bitcoin Gewinne erzielt und dabei einen erheblichen Bestand an BTC aufgebaut.
Am vergangenen Wochenende veräußerte das Unternehmen insgesamt 4.451 Bitcoin – und nahm dadurch etwa 305 Millionen US-Dollar ein, umgerechnet rund 284 Millionen Euro.
Die Zahlung erfolgte in USDT, einem Stablecoin, der an den US-Dollar gekoppelt ist. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag bei etwa 68.524 US-Dollar pro Bitcoin, das entspricht rund 63.700 Euro pro Coin.
Schuldenabbau und neue KI-Pläne
Ein Teil der Einnahmen wird zur Tilgung bestehender Schulden verwendet – konkret handelte es sich um ein Darlehen, das durch Bitcoin-Bestände besichert war.
Mit dem verbleibenden Kapital plant Cango den Einstieg in das Geschäft mit künstlicher Intelligenz. Geplant ist die Anschaffung leistungsstarker Rechentechnik, die an mehr als 40 Standorten installiert werden soll, um digitale Aufgaben auszuführen.
Diese Rechenkapazitäten sollen anschließend an kleinere Unternehmen vermietet werden, die sie für KI-Anwendungen nutzen können.
Trotz des großen Verkaufs besitzt Cango weiterhin 3.645 BTC, was beim aktuellen Kurs etwa 250 Millionen US-Dollar (rund 233 Millionen Euro) entspricht.
Mehr Mining-Firmen setzen auf KI und Rechenzentren
Cango ist nicht das einzige Unternehmen, das diesen Schritt wagt. Immer mehr Mining-Firmen verlagern Kapital und Infrastruktur in Richtung Rechenzentren und digitale Dienstleistungen – insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz.
So gab etwa Bitfarms bekannt, dass es bis etwa 2027 komplett aus dem Bitcoin-Mining aussteigen möchte, um sich stärker auf High-Performance-Computing und KI zu konzentrieren.
Doch nicht alle Experten sehen diese Entwicklung uneingeschränkt positiv. Analysten der US-Investmentbank KBW warnen, dass dieser Wandel mit erheblichen Risiken verbunden ist.
Damit das neue Geschäftsmodell funktioniert, müssten Unternehmen über ausreichend Kunden, stabile Energieversorgung und verlässliche Partnerschaften verfügen.
Ob Cangos KI-Strategie aufgeht, bleibt abzuwarten – sicher ist: Der Umschwung zeigt einmal mehr, wie sich die Krypto- und Tech-Branche zunehmend verzahnen.
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