Amal Bell Amal Bell
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Bitcoin-Miner-Kapitulation deutet auf Boden

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Bitcoin-Miner-Kapitulation deutet auf Boden

Foto: Shutterstock

Bitcoin (BTC)-Miningunternehmen haben in den vergangenen Monaten massiv ihre Bitcoin-Bestände verkauft. Mit dem fallenden Bitcoin-Kurs sank auch die Rentabilität des Minings.

Daher verkauften Miningfirmen Bitcoin im Wert von hunderten Millionen Euro. Das könnte ein Zeichen für eine sogenannte „Miner-Kapitulation“ sein – ein bekanntes Phänomen, das in früheren Marktzyklen häufig in der Nähe von Marktböden auftrat.

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Miningunternehmen verkaufen massenhaft

Börsennotierte Bitcoin-Miningunternehmen haben laut dem wöchentlichen Newsletter Miner Weekly seit Oktober zusammen rund 15.000 Bitcoin verkauft. In diesem Monat erreichte der Bitcoin-Kurs noch ein Hoch von 126.000 Dollar, doch seitdem ist der Preis etwa um die Hälfte gefallen.

Damit sank auch die Rentabilität des Minings in ähnlichem Ausmaß. Das Geschäftsmodell von Miningunternehmen hängt stark vom Bitcoin-Kurs ab. Um finanzielle Lücken zu schließen, verkaufen einige Unternehmen daher gezwungenermaßen Bitcoin aus ihren Unternehmensreserven.

Bitcoin-Bestände schrumpfen

So verkaufte das chinesische Miningunternehmen Cango im Februar 4.451 Bitcoin im Wert von derzeit rund 271 Millionen Euro – etwa 60 Prozent seines Bestands.

Das große Miningunternehmen Bitdeer teilte im Februar mit, dass es keine Bitcoin mehr besitzt und seinen gesamten Bestand verkauft hat – etwa 943 Bitcoin im Wert von rund 57 Millionen Euro.

Auch das US-Unternehmen CleanSpark verkaufte im Februar 553 Bitcoin im Wert von etwa 34 Millionen Euro.

Die amerikanischen Miningfirmen Riot Platforms und Core Scientific kündigten außerdem bereits im Dezember an, im ersten Quartal dieses Jahres Bitcoin verkaufen zu wollen.

MARA Holdings, ein großes Miningunternehmen mit der zweitgrößten Bitcoin-Unternehmensreserve der Welt, hat bislang noch keine großen Mengen verkauft. Dokumente, die bei der Aufsichtsbehörde eingereicht wurden, zeigen jedoch, dass sich das Unternehmen darauf vorbereitet.

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Miner-Kapitulation

Diese Entwicklung könnte ein Zeichen für eine sogenannte Miner-Kapitulation sein. Dabei handelt es sich um eine Phase, die in früheren Marktzyklen häufig rund um den Marktboden auftrat, wenn ein Teil der Miningunternehmen gezwungen ist, den Betrieb einzustellen.

Durch fallende Kurse geraten viele Miner finanziell unter Druck. Am Ende überleben meist nur die effizientesten und profitabelsten Miningunternehmen, während weniger effiziente Anbieter aus dem Markt gedrängt werden.

Wenn Miner ihre Aktivitäten einstellen, bleiben mehr Bitcoins übrig, die von anderen Miningunternehmen geschürft werden können. Der Ausfall eines Miners bedeutet also, dass die verbleibenden Miner ein größeres Stück vom Kuchen erhalten.

Je mehr Miningunternehmen kapitulieren, desto stärker steigen die Gewinnmargen der verbleibenden Miner wieder an. Dadurch entsteht schließlich ein neues Gleichgewicht im Markt.

Viele Analysten betrachten die Miner-Kapitulation daher nicht als negatives Ereignis, sondern als notwendige Phase im Marktzyklus – und als möglichen Hinweis auf einen bevorstehenden Marktboden.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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