Foto: ivan_kislitsin/Shutterstock
Bitcoin (BTC)-Miner haben derzeit schwer zu kämpfen. Für Unternehmen kostet es aktuell im Durchschnitt deutlich mehr, einen Bitcoin zu erzeugen, als die Münze wert ist – was zu erheblichen Verlusten führt.
Eine automatische Anpassung des Netzwerks bestätigt dies: Viele Miner schalten derzeit ihre Geräte ab.
🔥 Bleib immer auf dem Laufenden über die neuesten Krypto-News – folge uns auf X
Kurz zusammengefasst
- Der sogenannte Schwierigkeitsgrad beim Bitcoin-Mining ist um fast 7,8 % gesunken.
- Die durchschnittlichen Produktionskosten für einen Bitcoin liegen bei 88.000 US-Dollar, während der Kurs bei etwa 68.000 US-Dollar liegt. Das entspricht einem Verlust von fast 23 %.
- Große Miner steigen auf künstliche Intelligenz (KI) um, um hohen Energiekosten und dem schwachen Markt zu entkommen.
Bitcoin-Miner haben hohe Kosten
Bitcoin-Miner sichern das Netzwerk und erzeugen neue Coins mit leistungsstarken Computern, stehen jedoch vor einem großen Problem: Der Betrieb ist derzeit nicht profitabel.
Die durchschnittlichen Kosten, um einen Bitcoin zu minen, sind laut Daten von Checkonchain auf etwa 88.000 US-Dollar gestiegen.
Gleichzeitig liegt der Bitcoin-Kurs bei rund 68.000 US-Dollar. Das bedeutet einen Verlust von etwa 20.000 US-Dollar (17.250 Euro) pro Coin.
Auch der sogenannte „Hashprice“, ein Maßstab für die täglichen Einnahmen, befindet sich nahe einem Tiefpunkt.
Bitcoin-Netzwerk senkt Schwierigkeitsgrad
Dieser hohe Druck ist auch direkt im Bitcoin-Netzwerk sichtbar. Kurz vor dem Wochenende ist der sogenannte Schwierigkeitsgrad gesunken.
Der Schwierigkeitsgrad von Bitcoin gibt an, wie schwierig es ist, einen neuen Transaktionsblock zu finden. Das Netzwerk passt diesen Wert automatisch alle 2.016 Blöcke an, um die durchschnittliche Blockzeit bei etwa zehn Minuten zu halten.
Aktuell ist der Schwierigkeitsgrad um fast 7,8 % gefallen. Aufgrund des hohen Drucks schalten viele Miner ihre Geräte ab. Dadurch sinkt die gesamte Rechenleistung (Hashrate) des Netzwerks und der Schwierigkeitsgrad wird reduziert.
Die Hashrate ist inzwischen auf etwa 920 Exahashes pro Sekunde (EH/s) gefallen. Vor der Anpassung dauerte es im Schnitt 12 Minuten und 36 Sekunden, um einen Block zu finden – statt der angestrebten zehn Minuten.
Die Anpassung erleichtert es den verbleibenden Minern nun wieder etwas, Belohnungen zu verdienen.
Große Akteure wechseln zu KI
Um zu überleben, passen viele Mining-Unternehmen ihre Strategie an. Sie verkaufen beispielsweise ihre angesammelten Bitcoins, um laufende Kosten wie Strom zu decken. Das sorgt für zusätzlichen Verkaufsdruck am Markt.
Zudem erweitern große Akteure wie Core Scientific, Marathon Digital und Hut 8 ihre Aktivitäten in Richtung künstliche Intelligenz. Sie nutzen ihre Rechenzentren und Infrastruktur für KI-Anwendungen.
Externe Faktoren verschärfen die Situation zusätzlich. Weltweit steigen die Energiepreise, unter anderem aufgrund der Spannungen im Nahen Osten und hoher Ölpreise.
Die nächste Anpassung des Schwierigkeitsgrads ist für Anfang April geplant. Sie wird zeigen, ob der Druck auf die Miner weiter anhält.
Ist jetzt der richtige Zeitpunkt? So bekommst du 10 € gratis
Der Bitcoin-Kurs bleibt in Bewegung. Denkst du, dass jetzt der richtige Zeitpunk ist um Bitcoin, XRP oder eine andere Kryptowährung zu kaufen? Bitvavo – eine der führenden Kryptobörsen Europas – lädt dich ein: Melde dich heute an und erhalte 10 € gratis Krypto deiner Wahl.
Die Registrierung dauert nur 1 Minute und ist komplett kostenlos.
👀 Ansehen & sichern