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Bitcoin legt nach positiven Inflationsdaten aus den USA zu, jedoch bestehen weiterhin Risiken

Analysten warnen vor nachlassendem bullischen Momentum
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Bitcoin legt nach positiven Inflationsdaten aus den USA zu, jedoch bestehen weiterhin Risiken

Foto: XanderSt/Shutterstock

In den letzten Tagen erlebte der Bitcoin-Kurs (BTC) eine leichte Erholung, nachdem er das Unterstützungsniveau bei rund 52.500 USD getestet hatte. Diese kurze Aufwärtsbewegung in Richtung 58.500 USD entstand aufgrund der Reaktion von Investoren auf den amerikanischen Verbraucherpreisindex (CPI). Trotz dieses Anstiegs ist BTC jedoch noch nicht vollständig aus der „Gefahrenzone“.

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Positive Daten aus den USA

Der BTC-Kurs reagiert stark auf Wirtschaftsdaten aus den USA, insbesondere auf den CPI. Dieses Mal fielen die Zahlen positiv aus. Die Inflation in den USA sank auf 2,5 %, den niedrigsten Stand seit Februar 2021, während 2,6 % erwartet wurden. Niedrige Inflationswerte könnten dazu führen, dass Jerome Powell, der Vorsitzende der US-Notenbank (FED), die Zinssätze am 18. September senkt.

Frühere Berichte deuteten darauf hin, dass Zinssenkungen in der Regel zu einem Anstieg risikoreicher Vermögenswerte wie BTC und Ethereum (ETH) führen. Wenn die Zinsen gesenkt werden, werden Kredite günstiger, was Unternehmen und Verbrauchern einen besseren Zugang zu Kapital verschafft. Dies erhöht die Liquidität in der Wirtschaft und führt oft zu einer Zunahme von Investitionen in risikoreichere Anlagen.

Nicht alle Zahlen waren jedoch positiv. So stieg die monatliche Kerninflation, bei der Nahrungsmittel und Energie nicht berücksichtigt werden, um 0,3 %, während lediglich 0,2 % erwartet wurden. Dadurch lag die jährliche Kerninflation bei 3,2 %, deutlich über dem angestrebten Ziel von 2 % der FED.

Abflüsse bei BTC-ETFs

Trotz des jüngsten Kursanstiegs zogen Investoren weiterhin BTC aus den Exchange Traded Funds (ETFs) ab. Am 11. September verzeichneten die BTC-ETFs erhebliche Kapitalabflüsse. An diesem Tag nahmen Investoren insgesamt 44 Millionen USD aus den Fonds heraus. An den beiden Tagen zuvor hatten die ETFs noch einen Nettozufluss verzeichnet.

Ein möglicher Grund hierfür könnte das fehlende „bullische Momentum“ sein. Illia Otychenko, Analyst bei CEX.IO, äußerte sich dazu folgendermaßen:

„Das bullische Momentum von Bitcoin scheint zu verblassen.“

Er verweist dabei auf technische Indikatoren wie den Relative Strength Index (RSI) und die gleitenden Durchschnitte. Trotz des Kursanstiegs der beiden größten Kryptowährungen bleibt das tatsächliche „bullische“ Sentiment möglicherweise noch aus.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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