Gino Presti Gino Presti
3 min. Lesedauer

Bitcoin-Kurs fällt stark, 1,8 Milliarden Dollar verschwinden in 48 Stunden aus dem Markt

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Bitcoin Nachri…
Bitcoin erlebt längste Verlustserie seit 8 Jahren mit Milliardenabflüssen

Foto: alexgo.photography/Shutterstock

Der Bitcoin-Kurs ist diese Woche stark gefallen. In kurzer Zeit sackte der Preis stark ab, während viele Anleger das nicht erwartet hatten. In nur 48 Stunden verschwanden etwa 1,8 Milliarden Dollar aus dem Markt.

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Bitcoin sackt unter 88.000 Dollar

Bitcoin sackte unter die Grenze von 88.000 Dollar und erreichte damit das niedrigste Niveau seit Ende letzten Jahres. Der Verkaufsdruck nahm in kurzer Zeit zu. Über die vergangene Woche gemessen fiel Bitcoin um etwa zehn Prozent.

Bitcoin-Kurs sackt in 24 Stunden durch Unruhe am Markt ab. Quelle: CoinGecko

Damit ist der gesamte Gewinn, der seit Beginn dieses Jahres aufgebaut wurde, wieder verschwunden. Laut Marktdaten wurden in 48 Stunden für etwa 1,8 Milliarden Dollar an Positionen geschlossen. Es ging vor allem um Positionen mit Leverage. Das bedeutet, dass Anleger mit geliehenem Geld handelten, um größere Gewinne zu erzielen.

Wenn der Kurs dann schnell fällt, werden diese Positionen automatisch geschlossen, um weitere Verluste zu verhindern. Das sorgt dafür, dass viel Bitcoin gleichzeitig verkauft wird, was den Rückgang zusätzlich verstärkt.

Großer Schlag für den gesamten Kryptomarkt

Nicht nur Bitcoin fiel. Auch der Rest des Kryptomarktes bekam einen heftigen Schlag. Der Gesamtwert aller Kryptowährungen zusammen nahm um etwa 225 Milliarden Dollar ab. Das war der größte Rückgang seit November.

Dadurch kam der gemeinsame Wert des Kryptomarktes auf rund 3,08 Billionen Dollar. Bei mehr Unsicherheit verkaufen Anleger schneller, um Risiken zu begrenzen. Anfang dieser Woche sackte auch der Altcoin Trove um 95 Prozent ab, nachdem das Team einen Teil des Anlegergeldes behielt und die Pläne änderte.

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Unruhe an Weltmärkten spielt mit

Der Rückgang kam nicht nur durch das, was innerhalb des Kryptomarktes geschah. Auch außerhalb von Krypto gab es Unruhe. Neue Spannungen rund um Handelstarife zwischen Amerika und anderen Ländern sorgten für Unsicherheit an Finanzmärkten.

Darüber hinaus spielte der japanische Anleihenmarkt eine wichtige Rolle. Anleihen sind Kredite an eine Regierung oder ein Unternehmen, wofür Anleger Zinsen erhalten. Japanische Staatsanleihen gelten als sicher, weil die Chance gering ist, dass die Regierung nicht zurückzahlt.

Durch schnell steigende Zinsen auf diese Anleihen bekamen Anleger dort mehr Rendite. Dadurch wurde es attraktiver, Geld in diese sichereren Anlagen zu verlagern. Dieses Geld kam unter anderem aus riskanteren Märkten wie Krypto.

Die Kombination aus Marktstress und weltweiter Unsicherheit sorgte so für zusätzlichen Druck auf den Kryptomarkt.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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