Solange diese Bestätigung ausbleibt, fällt sein Fazit nüchtern aus: Die Wahrscheinlichkeit einer Seitwärtsbewegung ist größer als die einer überzeugenden Aufwärtsbewegung.
Bitcoin steht zu Beginn des Augusts an einem wichtigen Scheideweg. Bricht der Kurs nach oben aus oder folgt ein weiterer Rückgang?
Der Analyst Axel Adler Jr. von CryptoQuant analysiert die wichtigsten Szenarien für den kommenden Monat und verweist auf die entscheidenden Marken bei 67.000 und 57.730 US-Dollar.
Zusammengefasst
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Adler räumt dem Basisszenario eine Wahrscheinlichkeit von rund 55 Prozent ein: Bitcoin bewegt sich überwiegend zwischen 58.000 und 67.000 US-Dollar.
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Unterhalb von 57.730 US-Dollar verschlechtert sich das Chartbild. Oberhalb von 67.000 US-Dollar ist eine Bestätigung durch ETF-Zuflüsse und makroökonomische Daten erforderlich.
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Die Prognose stützt sich auf die historisch schwache Entwicklung im August, hohe US-Zinsen und eine Unterstützung im Bereich der On-Chain-Kostenbasis.
Adlers Basisszenario: vorerst abwarten
Mit Beginn des Augusts fragen sich viele Marktteilnehmer, wohin sich der Bitcoin-Markt entwickeln wird. Laut Analyst Axel Adler Jr. von CryptoQuant lautet die Antwort derzeit: weder noch.
Sein Hauptszenario sieht keinen schnellen Ausbruch vor, sondern einen Markt, der sich innerhalb einer Handelsspanne bewegt. Er rechnet mit einem Monatsschlusskurs zwischen 60.000 und 64.000 US-Dollar. Dieses Bild passt zum typischerweise ruhigen Sommerhandel sowie zu einem Kurs, der nahe der durchschnittlichen On-Chain-Kostenbasis notiert.
Diese Kostenbasis wirkt zwar als Unterstützung, ist laut Adler jedoch keine Garantie für eine schnelle Erholung.
August has closed red in 9 of the last 13 years, and Bitcoin enters this one trapped between $57.7K support and $67K resistance. I break down the August 2026 outlook through on-chain valuation, ETF flows, Fed pressure, macro catalysts, and the levels that will decide whether Show more
Saisonaler Druck und technische Schlüsselmarken
Adlers Analyse berücksichtigt auch historische Daten. Der August war für Bitcoin historisch betrachtet häufig ein schwacher Monat: Seit 2013 schloss der Kurs in neun von dreizehn Jahren im Minus. Dadurch gewinnt die aktuelle Unterstützungszone zusätzlich an Bedeutung.
Fällt der Preis unter 57.730 US-Dollar, könnte eine weitere Abwärtsbewegung bis auf 52.750 US-Dollar folgen.
Für einen Kursanstieg muss dagegen zunächst der Widerstandsbereich zwischen 66.500 und 67.000 US-Dollar überwunden werden. Erst ein Tagesschlusskurs oberhalb dieser Marke würde den Weg in Richtung 71.000 bis 74.000 US-Dollar freimachen.
Makroökonomische Faktoren und ETFs bremsen die Entwicklung
Neben historischen Mustern und technischen Kursmarken verweist Adler auf makroökonomischen Gegenwind. Die US-Notenbank Federal Reserve beließ den Leitzins Ende Juli in einer Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent. Anfang August lag die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen bei 4,70 Prozent.
Ein derart hohes Zinsniveau und ein starker US-Dollar machen risikoreichere Anlageklassen wie Bitcoin weniger attraktiv.
Auch die Nachfrage nach US-Spot-Bitcoin-ETFs ist bislang nicht überzeugend genug, um einen nachhaltigen Ausbruch auszulösen. Ein Nettozufluss von 211,5 Millionen US-Dollar am 4. August ist laut Adler noch kein Signal für einen dauerhaften Aufwärtstrend.
Für sein bullisches Szenario, dem er eine Wahrscheinlichkeit von rund 15 Prozent einräumt, sind weitere positive Signale erforderlich: anhaltend starke Zuflüsse in Spot-Bitcoin-ETFs, eine positive Coinbase Premium, sinkende Zinsen sowie ein schwächerer US-Dollar.







