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Die vergangene Woche war eine besonders rote Phase für die Bitcoin (BTC)-Exchange-Traded Funds (ETFs), also börsengehandelte Fonds.
Obwohl die Handelswoche in den Vereinigten Staaten aufgrund eines nationalen Feiertags kürzer war als üblich, reichte sie aus, um enorme Abflüsse zu verzeichnen. Die Folge: ein Trend mit erheblichem Einfluss auf das Marktsentiment.
Bitcoin-ETFs verlieren 1,45 Milliarden Euro in 5 Handelstagen
Am vergangenen Montag blieb die US-Börse wegen eines nationalen Feiertags geschlossen – es war Martin Luther King Day.
Die Handelswoche begann somit erst am Dienstag, und bereits dort zeigte sich ein deutlicher Abfluss. Am Dienstag schlossen die Bitcoin-ETFs mit einem Nettoabfluss von mehr als 483 Millionen US‑Dollar.
Am Mittwoch legten die Fonds noch einmal nach und verzeichneten einen Nettoabfluss von nahezu 709 Millionen US‑Dollar. Am Donnerstag und Freitag ging der Abfluss zwar deutlich zurück, belief sich jedoch immer noch auf 32,11 Millionen US‑Dollar beziehungsweise 103,57 Millionen US‑Dollar.
Der gesamte Nettoabfluss dieser Woche belief sich damit auf mehr als 1,3 Milliarden US‑Dollar (1,1 Milliarden Euro). Bezieht man zusätzlich den letzten Handelstag der Vorwoche mit ein, steigt der gesamte Abfluss sogar auf 1,72 Milliarden US‑Dollar (1,45 Milliarden Euro).
Analysten: Bitcoin-Sentiment verschlechtert sich durch ETF-Abflüsse
Die starken Abflüsse der letzten Zeit wirken sich spürbar auf das Sentiment der Marktteilnehmer aus. Dies wird auch durch verschiedene Datenquellen bestätigt.
So zeigt der sogenannte Fear and Greed Index, dass das Sentiment am Kryptomarkt inzwischen auf einen Wert von 25 gefallen ist, der als „extreme Angst“ eingestuft wird.
Auch die Analyseplattform Santiment geht davon aus, dass sich der Kryptomarkt derzeit in einer Phase der Unsicherheit befindet. Privatanleger ziehen sich zurück und wenden sich verstärkt traditionelleren Anlageklassen zu.
Darüber hinaus sollen auch die Diskussionen über Kryptowährungen auf sozialen Medien deutlich zurückgegangen sein. Obwohl dies zunächst negativ klingt, könnte die geringere Aufmerksamkeit auch darauf hindeuten, dass der Boden der Korrektur am Kryptomarkt möglicherweise erreicht ist.
Der Gründer von The Bitcoin Layer, Nik Bhatia, teilte ebenfalls eine Einschätzung zum aktuellen Zustand von Bitcoin. Seiner Ansicht nach könnte das gesunkene Sentiment auch mit den positiven Entwicklungen rund um die steigenden Preise von Silber und Gold zusammenhängen.
Während die Edelmetalle in den vergangenen Tagen deutlich zulegten, fiel Bitcoin in den Bereich von 88.500 US‑Dollar zurück.
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