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Die US‑amerikanischen Bitcoin (BTC)‑Börsenfonds (ETFs) haben einen neuen Meilenstein erreicht. Das gemeinsam verwaltete Vermögen ist auf über 120 Milliarden US‑Dollar gestiegen – vor allem dank einer Anlegergruppe, die normalerweise nicht für schnelles Trading bekannt ist.
Ältere Investoren, sogenannte „Boomer“, scheinen Bitcoin eher langfristig zu halten, statt aktiv zu handeln, und das hat spürbare Auswirkungen auf den Markt.
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Boomer setzen auf das Halten von BTC
Laut Daten der Analyseplattform SoSoValue beliefen sich die gesamten Nettovermögen der US‑amerikanischen Spot‑Bitcoin‑ETFs am 14. Januar auf rund 123 Milliarden US‑Dollar (etwa 105,5 Milliarden Euro).
Dieser Anstieg ging mit einem Zufluss von 753 Millionen US‑Dollar an einem einzigen Tag einher – dem höchsten Wert seit drei Monaten.
Auffällig ist, dass vor allem ältere Anleger für diese Zuflüsse verantwortlich sind. Der Bloomberg‑Analyst Eric Balchunas erklärt, dass sie Bitcoin in erster Linie als langfristige Investition betrachten.
In einem Beitrag auf X beschreibt er diese Gruppe als Investoren, die sich bewusst für einen langen Anlagehorizont entscheiden:
„Diese Boomer sind keine Touristen. Wenn man Bitcoin kauft, zeigen die Daten, dass man eigentlich mit einer Mindesthaltedauer von vier Jahren rechnen sollte.“
ETF‑Nachfrage größer als neues Bitcoin‑Angebot
Seit der Einführung der Spot‑Bitcoin‑ETFs Anfang 2024 haben diese Fonds zusammen mehr als 100 % der neu geminten Bitcoins aufgekauft. Damit liegt die Nachfrage durch ETFs strukturell über dem neuen BTC‑Angebot. Dennoch ist der Bitcoin‑Kurs bislang noch nicht explodiert.
Laut Bitwise‑CIO Matt Hougan ist das nicht ungewöhnlich. Er zieht einen Vergleich zum Goldmarkt, auf dem Zentralbanken jahrelang Gold kauften, bevor der Preis deutlich anzog.
In der Anfangsphase waren ausreichend Investoren bereit, ihr Gold zu verkaufen, wodurch der Preiseffekt begrenzt blieb.
Droht ein Bitcoin‑Engpass?
Für Bitcoin zeigt sich derzeit ein ähnliches Bild. Frühe Investoren und langfristige Halter stellen weiterhin BTC zur Verfügung, um die ETF‑Nachfrage zu bedienen.
Solange das der Fall ist, entsteht kein unmittelbarer Angebotsengpass. Sollten diese Verkäufer jedoch ausbleiben, während die ETF‑Zuflüsse anhalten, könnte es zu einem plötzlichen Angebotsproblem kommen.
Gerade weil Boomer ihre Bitcoins lieber halten als handeln, könnte sich die wahre Wirkung dieser ETF‑Welle erst zu einem späteren Zeitpunkt deutlich im Markt bemerkbar machen.
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