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Bitcoin-Flash-Crash: Analyst erklärt, wie das vorhersehbar war

Diese Signale sagten den Bitcoin-Crash nach $100.000 voraus

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Bitcoin könnte um 25 % auf 70.000 $ fallen: Analyst erklärt, warum

Foto: Tada Images/Shutterstock

Gestern erreichte Bitcoin (BTC) einen historischen Meilenstein: Die Marke von $100.000 wurde durchbrochen und sogar überschritten. Die Kryptowährung erreichte kurzzeitig einen Höchstpreis von über $103.000. Doch direkt danach folgte ein scharfer Preisrückgang von mehr als 10 %.

Obwohl einige Investoren möglicherweise von diesem Ereignis überrascht wurden, war der Crash laut einem Analysten vorhersehbar. Er erklärt, warum.

Bitcoin-Analyst enthüllt Daten, die den Rückgang vorhersagten

Der Analyst „Maartunn“ zeigte heute Morgen auf X (ehemals Twitter), dass der Flash-Crash von Bitcoin keine Überraschung war. Ein Flash-Crash ist ein plötzlicher, scharfer Preisrückgang, der oft von einer schnellen Erholung gefolgt wird.

Zunächst weist er auf die starke Kaufaktivität hin, die am 5. Dezember stattfand. Das bedeutet, dass zu diesem Zeitpunkt viele Käufer bereit waren, Bitcoin zu höheren Preisen zu erwerben. Dieses Verhalten wird oft als ein Anzeichen für eine überhitzte Marktstimmung gesehen, was kurzfristig zu einem Preisrückgang führen kann.

Außerdem waren viele Positionen mit Leverage (Hebelwirkung) offen. Tatsächlich wurde der Anstieg des Bitcoin-Preises auf $100.000 größtenteils durch solche gehebelten Positionen angetrieben. Dies führte zu einem Anstieg des Open Interest (OI) von Bitcoin um mehr als 15 %.

Ein hoher Grad an Leverage birgt immer Risiken, da er den Markt weniger stabil und die Preisbewegungen weniger nachhaltig macht.

Markt von Gier dominiert

Maartunn illustriert mit einer Grafik, dass das Marktsentiment bereits seit geraumer Zeit von Gier geprägt ist. Die Grafik zeigt den Crypto Fear & Greed Index, der aktuell einen Wert von 82 anzeigt. Dies platziert den Markt in der Kategorie „Extreme Gier“. Ein solcher Wert deutet darauf hin, dass der Markt möglicherweise überbewertet ist, was die Wahrscheinlichkeit von Preisrückgängen erhöht.

Quelle: @JA_Maartunn via X

Als viertes Signal für den Flash-Crash nennt Maartunn die sogenannte „Retail Demand“ (Nachfrage von Privatanlegern). Diese hat das höchste Niveau seit vier Jahren erreicht und liegt derzeit bei 30 %. Ein Spitzenwert bei der Retail-Nachfrage deutet oft auf eine überhitzte Marktsituation hin, die zu einem Preisrückgang führen kann.

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Liquidationen als Folge des BTC-Crashs

Der Preisrückgang von Bitcoin war für einige Investoren verheerend. Maartunn zeigte bereits, dass viele Händler mit geliehenem Geld arbeiteten, was dazu führte, dass sie ihre Positionen schließen mussten, sobald der Bitcoin-Preis fiel.

Infolge des Crashs wurden viele gehebelte Long-Positionen geschlossen. Mehr als $150 Millionen an Long-Positionen wurden liquidiert – der höchste Betrag seit anderthalb Jahren.
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Über den Autor:
Jan-Eric Stehr

Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.

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