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Bitcoin(BTC) steckt seit einiger Zeit in Schwierigkeiten, und ein Ende des Kursrückgangs scheint nicht in Sicht. Heute fiel der Kurs unter die psychologisch wichtige Marke von 90.000 Dollar, umgerechnet etwa 78.000 Euro.
Das ist der niedrigste Stand seit sieben Monaten. Kryptohändler fragen sich, wann diese Misere endet. Mehrere Krypto-Analysten teilen ihre Einschätzungen.
Was verursacht diesen Rückgang, und welche Zahlen sollten wir im Blick behalten?
Warum fällt der Bitcoin?
Die makroökonomische Unsicherheit spielt laut Vincent Liu von Kronos Research eine Rolle in diesem Bärenmarkt.
Aufgrund des Shutdowns der US-Regierung blieb das Treasury General Account ungewöhnlich hoch – das ist das Konto, auf dem die US-Regierung Einnahmen verbucht und Zahlungen tätigt.
Ein hoher Kontostand bedeutete, dass weniger Geld im Umlauf war. Das führte zu knapper Liquidität, was sich besonders negativ auf risikobehaftete Anlagen wie Kryptowährungen auswirkt.
Hinzu kommt die Unsicherheit über die US-Notenbank Federal Reserve. Viele Kryptohändler hatten auf eine weitere Zinssenkung im Dezember gehofft.
Jüngste Berichte deuten jedoch darauf hin, dass innerhalb der Notenbank noch heftig diskutiert wird. Laut dem FedWatch Tool liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen nicht weiter gesenkt werden, bei 53 Prozent.
In den vergangenen Tagen kam es zudem zu massiven Kapitalabflüssen institutioneller Investoren – also von Unternehmen und großen Finanzakteuren.
Innerhalb von drei Wochen zogen diese Akteure rund 3 Milliarden Dollar (etwa 2,6 Milliarden Euro) aus Bitcoin-ETFs ab.
Marktexperten werten das als Zeichen dafür, dass große Finanzakteure ihre Positionen zum Jahresende hin abbauen.
Wichtige Kurszonen für Bitcoin
Trotz des Drucks durch kurzfristige Händler zeigen sich langfristige Halter bislang wenig panisch. Doch die aktuellen Kursniveaus sind technisch durchaus bedeutsam.
Analysten nennen die Zone zwischen 85.000 und 87.000 Dollar als wichtigen Bereich. Danach gilt die Marke von 80.000 Dollar als kritische Grenze.
Ein Fall darunter könnte laut Analysten den Weg zum Februartief bei rund 74.000 Dollar ebnen.
Laut Liu verlagern viele Anleger ihr Kapital derzeit in andere Anlageformen und bauen gleichzeitig ihre gehebelten Positionen ab.
Das erhöht den Verkaufsdruck auf Bitcoin und drückt den Kurs weiter nach unten. Dennoch bleibt der Krypto-Analyst optimistisch, was den fundamentalen Wert von Bitcoin betrifft:
„Langfristig als digitales Gold bleibt Bitcoin bestehen, aber kurzfristige Verkäufe durch Händler und Fonds, die ihr Risiko anpassen, drücken den Preis.“
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