Foto: renderis studio (Shutterstock)
Der Bitcoin Kurs-Kurs steht erneut unter Druck. Während die US-Aktienmärkte nach der Ankündigung neuer US-Zölle nur moderat reagieren, rutscht Bitcoin auf rund 65.000 bis 66.000 US-Dollar ab. Viele Anleger fragen sich nun: Droht ein weiterer Rückgang unter 60.000 Dollar – oder sogar ein Test der 50.000-Dollar-Marke?
Neue US-Zölle sorgen für Unsicherheit
Auslöser der jüngsten Marktbewegung ist, nach einer aktuellen Aussendung von Der AktionärTV, die Ankündigung neuer Importzölle durch den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Im Raum stehen pauschale Zölle von 10 bis 15 Prozent für einen Zeitraum von 150 Tagen.
Die US-Indizes reagieren bislang vergleichsweise gelassen. Der Dow Jones notiert knapp unter 50.000 Punkten, der S&P 500 unter 7.000 Punkten und der Nasdaq 100 unter 25.000 Punkten. Vorbörslich liegen die Futures lediglich leicht im Minus. Von Panik ist also keine Spur.
Anders sieht es bei klassischen sicheren Häfen aus.
Gold steigt, Silber ebenfalls gefragt
Der Goldpreis zieht im Zuge der geopolitischen Unsicherheiten an und nähert sich erneut wichtigen charttechnischen Marken bei rund 5.000 Dollar. Marktbeobachter sprechen von einem möglichen Comeback des Safe-Haven-Narrativs – also der Rolle von Gold als Absicherung in Krisenzeiten.
Auch Silber zeigt Stärke. Nach einer volatilen Phase stabilisiert sich der Preis und notiert wieder deutlich fester bei aktuell rund 87 Dollar. Hintergrund sind neben der Handelspolitik auch ein schwächerer US-Dollar sowie anhaltende Notenbankthemen.
Bitcoin am Kipppunkt
Bitcoin hingegen kämpft weiter mit Abgabedruck. Seit mehreren Monaten fällt es der größten Kryptowährung schwer, nachhaltige Erholungen einzuleiten. Historisch gab es ähnliche Phasen – etwa im Jahr 2018 – in denen mehrere rote Monate aufeinanderfolgten, bevor eine starke Gegenbewegung startete.
Derzeit notiert BTC rund 50 Prozent unter dem letzten Hoch. Ein Rückgang unter 60.000 Dollar wird am Markt nicht ausgeschlossen. In der aktuellen Marktdebatte wird zunehmend auch ein mögliches Szenario diskutiert, in dem Bitcoin die Marke von 50.000 US-Dollar erneut testet.
Oft zeigt sich jedoch: Genau in solchen Phasen kommt es anders als erwartet.
Großinvestoren bleiben aktiv
Trotz der schwachen Kursentwicklung setzen einige institutionelle Investoren weiter auf Bitcoin. Besonders auffällig bleibt das Verhalten von Michael Saylor, dessen Unternehmen regelmäßig weitere BTC-Bestände akkumuliert. Vor wenigen Stunden teilte er auf der Social-Media-Plattform X einen erneuten Bitcoin Kauf mit. Demzufolge hält das Unternehmen inzwischen rund 717.000 Bitcoin.
Strategy has acquired 592 BTC for ~$39.8 million at ~$67,286 per bitcoin. As of 2/22/2026, we hodl 717,722 $BTC acquired for ~$54.56 billion at ~$76,020 per bitcoin. $MSTR $STRC https://t.co/jSQroB4LnE
— Michael Saylor (@saylor) February 23, 2026
Für Anleger bleibt die Situation damit offen. Zwischen weiterem Rückgang in Richtung 50.000 Dollar und einer möglichen Trendwende steht Bitcoin aktuell an einer technisch wie psychologisch wichtigen Marke – begleitet von geopolitischen Unsicherheiten und einer zunehmend sensiblen Marktstimmung.
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