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Bitcoin (BTC) scheint in eine neue Phase einzutreten – eine, die viele Anleger lieber noch hinausgezögert hätten. Zum ersten Mal seit über zwei Jahren realisieren Bitcoin-Investoren nun wieder Nettoverluste auf ihre Positionen.
Dabei handelt es sich nicht um einen einmaligen schlechten Tag, sondern um eine strukturelle Entwicklung über einen längeren Zeitraum.
Laut aktuellen Daten von CryptoQuant ist dies ein wichtiges Signal dafür, dass der Markt möglicherweise am Beginn eines neuen Bärenmarktes steht.
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Anleger verkaufen Bitcoin mit Verlust
Die Analyse von CryptoQuant zeigt: Seit Ende Dezember haben Bitcoin-Besitzer gemeinsam rund 69.000 BTC mit Verlust verkauft.
Damit verzeichnet der Markt zum ersten Mal seit Oktober 2023 wieder Nettoverluste über einen Zeitraum von 30 Tagen. Das ist bemerkenswert, denn in Bullmärkten bleibt diese Kennzahl normalerweise selbst bei kurzen Rücksetzern positiv.
Der Trendwechsel kam nicht überraschend. Schon seit dem Frühjahr 2024 gingen die realisierten Gewinne im Netzwerk langsam zurück. Der Bitcoin-Kurs verlor an Schwung und die vorherige Hausse-Phase lief allmählich aus.
Auffällig dabei: Dieses Muster erinnert stark an frühere Zyklen. Auch 2021 begann es ähnlich – nach einem Hoch bei den realisierten Gewinnen folgten immer niedrigere Spitzen, obwohl der Kurs noch relativ stabil blieb. Erst später mündete dies in breitere Verluste.
Ein vergleichbarer Verlauf zeigt sich auch jetzt: Die realisierten Gewinne erreichten Anfang 2024 ihren Höhepunkt, sanken in den darauffolgenden Monaten stetig – und sind nun in den negativen Bereich gekippt.
Laut CryptoQuant ist das kein Zufall, sondern ein typisches Verhalten für Märkte, die ihre Richtung verloren haben. Im aktuellen Bericht heißt es:
„Diese Dynamik bestätigt, dass der Bärenmarkt tatsächlich begonnen hat.“
Daten deuten auf frühe Bärenmarkt-Phase hin
Auch weitere Kennzahlen stützen dieses Bild. Die insgesamt realisierten Gewinne im Bitcoin-Netzwerk sind von etwa 4,4 Millionen BTC Ende 2025 auf rund 2,5 Millionen BTC gefallen.
Ein solches Niveau wurde zuletzt im März 2024 erreicht – und davor beim Beginn des vorherigen Bärenmarktes im Jahr 2022.
Auch damals rutschte der Kurs ab, während viele Anleger noch auf eine baldige Erholung hofften. Die jetzige Situation ähnelt diesem Verlauf deutlich. Die realisierten Verluste folgen nahezu demselben Muster wie im Frühjahr 2022.
Besonders auffällig: Eine leichte Zunahme der Nachfrage hat bisher nichts am Gesamtbild geändert. Es gibt keine klaren Anzeichen für steigendes Interesse seitens von ETFs oder der Spotmärkte.
Im Gegenteil – die Nachfrage nach Bitcoin ist in den letzten Wochen weiter zurückgegangen.
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