Gino Presti Gino Presti
3 min. Lesedauer

Bitcoin-Anleger zweifeln, während „Smart Money“ massiv zuschlägt

Bitcoin-BTC

Foto’s: JulieStar/Shutterstock en

Wer sich mit Bitcoin beschäftigt, denkt vielleicht, dass das Interesse an der Kryptowährung momentan auf Sparflamme läuft. Der Kurs bewegt sich seitwärts und es gelingt einfach nicht, die magische Grenze von 100.000 Dollar zu durchbrechen.

Doch der Geldfluss hinter den Kulissen erzählt eine ganz andere Geschichte. Während die Angst am Markt herrscht, sind institutionelle Anleger in aller Ruhe mit einer enormen Aufholjagd beschäftigt. Wie genau sieht das aus?

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Enormer Nettozufluss für Bitcoin

Es ist ein klassisches Phänomen an den Finanzmärkten: die Divergenz zwischen Sentiment und Handlung. An einem Tag, an dem der Kurs kaum von der Stelle kam, floss ein gigantischer Betrag von 457 Millionen Dollar in die amerikanischen Spot-Bitcoin-ETFs. Dies ist der größte Kapitalzufluss seit über einem Monat.

Das Signal ist deutlich: Das „Smart Money“, ein Spitzname für professionelle Anleger, lässt sich nicht von der Tagesstimmung leiten. Stattdessen positioniert sich diese Gruppe strategisch für das, was kommen wird. Denk beispielsweise an mehr institutionelle Adoption, was bedeutet, dass immer mehr Unternehmen Bitcoin und andere Kryptowährungen akzeptieren.

Dieser Finanzriese übernimmt die Führung

Auffällig bei dieser Kapitalflucht zu Bitcoin ist die Rollenverteilung. Während Marktführer BlackRock diesmal an der Seitenlinie blieb ohne neue Zuflüsse, übernahm Vermögensverwalter Fidelity überzeugend das Ruder. Über diesen Milliardenkonzern flossen 391 Millionen Dollar in den Markt.

Dies deutet darauf hin, dass Kunden von Fidelity den aktuellen Kursdip nicht als Gefahr sehen, sondern als Kaufgelegenheit. Sie kaufen massiv Kryptowährungen zu einem Zeitpunkt, an dem der durchschnittliche Anleger zögert.

Dieses Zögern beim Privatanleger (Retail) ist übrigens nicht ohne Grund. Bitcoin kämpft technisch gesehen gegen die Widerstandszone von 93.000 Dollar, wo der Kurs kürzlich abgewiesen wurde. Zum Zeitpunkt des Schreibens schwankt der BTC-Kurs um die 88.000 Dollar.

Es hängt eine dunkle Wolke über dem Kryptomarkt in Form von „schlafenden Verlusten“. Laut Daten von Glassnode stehen derzeit 6,7 Millionen Bitcoins im Verlust. Dies sind Kryptowährungen, die zu einem höheren Kurs als dem aktuellen Wert gekauft wurden. Bei vielen Anlegern sorgt dies für feuchte Hände: verkaufen, um Schlimmeres zu verhindern, oder abwarten? Diese Unsicherheit sorgt für Verkaufsdruck und drückt auf den BTC-Kurs.

Der volatile Bitcoin-Kurs der vergangenen Woche. Quelle: Coingecko.
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Ruhe vor dem Sturm?

Doch genau diese Marktdynamik ist es, wo institutionelle Parteien oft ihren Coup landen. Der enorme Zufluss vom vergangenen Mittwoch zeigt, dass große Spieler durch die aktuelle Malaise hindurchblicken. Große und einflussreiche Anleger sehen keinen stagnierenden Markt, sondern eine Sprungfeder, die unter Spannung steht.

Während individuelle BTC-Anleger auf eine Bestätigung in Form eines neuen Allzeithochs warten, wagen die großen Fonds jetzt schon Positionen einzunehmen. Die Erklärung dafür ist ziemlich einfach. Das „Smart Money“ setzt darauf, dass der aktuelle Dip vorübergehend ist und nutzt die Unsicherheit der Masse, um günstiger einzusteigen, bevor der nächste große Ausbruch beginnt.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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