Bitcoin-Angst vorbei? ETFs drehen das Blatt nach Rekordabfluss von €3 Milliarden

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03. März 2025, 11:36

Im vergangenen Monat verzeichneten Bitcoin (BTC) Exchange-Traded Funds (ETFs) einen düsteren Rekord.

Acht Tage in Folge kämpften die börsennotierten Fonds mit einem Kapitalabfluss von insgesamt mehr als 3 Milliarden US-Dollar. Am Freitag fand dieser Trend endlich ein Ende. Ist der Wendepunkt erreicht?

94 Millionen US-Dollar fließen in Bitcoin-ETFs

Am 28. Februar, dem letzten Tag des Monats, erschien erstmals seit Wochen keine rote Zahl auf der Datenliste von Farside Investors.

Nach einem Zufluss von 66,2 Millionen US-Dollar am 14. Februar folgten zwischen dem 18. und 28. Februar acht aufeinanderfolgende Tage mit Abflüssen. Am 28. Februar wendete sich das Blatt mit einem Zufluss von 94,3 Millionen US-Dollar.

Zwischen dem 18. und 28. Februar verloren die ETFs insgesamt 3,2 Milliarden US-Dollar an Kapital. Die Erholung wird also einige Zeit in Anspruch nehmen. Am vergangenen Dienstag verzeichneten die Fonds ihren größten täglichen Abfluss aller Zeiten: mehr als 1 Milliarde US-Dollar.

Kapitalfluss Bitcoin-ETFs. Quelle: Farside Investors
Kapitalfluss Bitcoin-ETFs. Quelle: Farside Investors

Erneuter Abfluss bei BlackRocks BTC-ETF

Die Bitcoin-Produkte von Fidelity und Ark sind größtenteils für den Zufluss vom vergangenen Freitag verantwortlich. Fidelity registrierte 176 Millionen US-Dollar, während Ark sogar 193,7 Millionen US-Dollar verzeichnete.

Der Durchschnitt wurde jedoch durch einen Abfluss von 244,6 Millionen US-Dollar bei BlackRocks iShares Bitcoin Trust (IBIT) gedrückt. Am 26. Februar erlebte BlackRock den größten Abfluss mit insgesamt 420 Millionen US-Dollar an einem einzigen Tag.

Dennoch bleibt IBIT mit Abstand der größte Spot-BTC-ETF. Laut Daten von CoinGlass übertrifft IBIT in Bezug auf Volumen, Anzahl der ausstehenden Anteile und Marktkapitalisierung alle anderen ETFs deutlich.

Wie reagiert der Bitcoin-Kurs?

Der Abfluss der letzten Wochen ging mit einem starken Preisrückgang für Bitcoin einher. Während die ETFs einen Rekordabfluss verzeichneten, fiel der Bitcoin-Kurs um mehr als 12 %.

Das Tief wurde am 28. Februar bei einem Preis von 78.000 US-Dollar erreicht. Seitdem scheint sich sowohl bei den ETFs als auch bei Bitcoin die Lage wieder zu verbessern. Der BTC-Preis ist um 7,8 % auf 91.200 US-Dollar zum Zeitpunkt des Schreibens gestiegen.

Die Erholung folgt auf Trumps Ankündigung, mehrere Kryptowährungen in eine nationale Reserve aufzunehmen. Zudem wird am Freitag, den 7. März, der erste Krypto-Gipfel im Weißen Haus organisiert.

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