Amal Bell Amal Bell
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„Bitcoin‑Crash ist eine einzigartige zweite Chance“

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„Bitcoin‑Crash ist eine einzigartige zweite Chance“

Foto: Gorodenkoff / Shutterstock

Der Bitcoin‑Kurs hat einen kräftigen Sturz hingelegt und ist wieder unter die psychologische Marke von 70.000 Dollar gefallen. Für treue Anhänger, die ihre digitalen Münzen seit Jahren halten, sorgt das für schwitzige Hände, Unsicherheit und Zweifel an der Zukunft.

Doch während der „normale Bürger“ sich Sorgen macht und mit dem Gedanken spielt zu verkaufen, sehen die großen Jungs an der Wall Street eine goldene Gelegenheit. Laut Hunter Horsley, dem Chef des Vermögensverwalters Bitwise, ist dies genau der Moment, auf den professionelle Anleger gewartet haben, um günstig in Krypto einzusteigen.

Bitcoin-Kurs kann durch Grenze von 68.000 Dollar gerettet werden
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Eine zweite Chance für große Bitcoin‑Investoren

Viele große Investmentfonds und Banken ärgerten sich gewaltig, dass sie den Hype verpasst hatten, als die Preise zuvor regelrecht explodierten. Sie glaubten, nie wieder zu attraktiven Preisen einsteigen zu können.

Nun, da der Markt sich in einer sogenannten „Baisse“ befindet und die Preise stark gesunken sind, bekommen sie unerwartet eine zweite Chance. Horsley bezeichnet dies als eine einzigartige Möglichkeit, doch noch einzusteigen – zu Kursen, von denen sie glaubten, dass sie für immer der Vergangenheit angehören würden.

Dabei ist es keineswegs so, dass Bitcoin technisch versagt. Der Kursrückgang liegt vor allem daran, dass Anleger weltweit im Moment alles verkaufen, was sich leicht veräußern lässt, um Liquidität zu schaffen. Selbst sichere Häfen wie Gold und Silber haben in den vergangenen Wochen vom Höchststand aus zweistellige Prozentwerte verloren.

Bitcoin wird schlichtweg von dieser globalen Verkaufswelle mitgerissen.

Millionen fließen weiterhin in die Fonds

Dass die großen Spieler alles andere als ängstlich sind, zeigt sich an den enormen Summen, die sie weiterhin investieren. Während der Kurs auf 77.000 Dollar fiel, flossen bei Bitwise an einem einzigen Tag ganze 100 Millionen Dollar an neuem Kapital hinein.

Auch bei BlackRock wurden vergangenen Freitag – nach einer Woche voller Turbulenzen – Bitcoin im Wert von über 231 Millionen Dollar gekauft. Das sogenannte Smart money gerät also nicht in Panik, sondern kauft während des Ausverkaufs aggressiv nach.

Auch bei den normalen Verbrauchern regt sich wieder Interesse. Die Zahl der Google‑Suchanfragen nach Bitcoin schoss auf den höchsten Stand seit zwölf Monaten, als der Preis kurzzeitig die 60.000‑Dollar‑Marke berührte. Die niedrigen Preise haben offenbar viele Menschen wieder wachgerüttelt.

Die aktuelle Marktlage ist ausgesprochen widersprüchlich. Auf der einen Seite herrscht große Angst bei jenen, die schon lange investiert sind und ihre aufgebauten Gewinne schwinden sehen. Auf der anderen Seite bilden sich Schlangen vor den Türen der Institutionen, die nun endlich ihre Chance nutzen wollen.

Diese Mischung aus Angst bei den „Altgedienten“ und Gier bei den Neueinsteigern sorgt für starke Bewegung im Markt. Doch die prall gefüllten Orderbücher zeigen deutlich: Bitcoin ist für das große Geld noch lange nicht abgeschrieben.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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