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Die amerikanischen Midterm-Wahlen könnten der nächste große Impuls für den Kryptomarkt werden. Laut Binance Research ist die Wahrscheinlichkeit dafür historisch gesehen hoch. Bis zu den Wahlen dürfte jedoch der Konflikt mit dem Iran weiterhin das Marktgeschehen dominieren.
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US-Midterm-Wahlen als möglicher Kurstreiber
Nach den Midterm-Wahlen kommt es laut einem neuen Bericht von Binance Research häufig zu einer neuen Wachstumsphase für Bitcoin (BTC) und die Aktienmärkte. Historische Daten zeigen, dass der S&P 500 in den zwölf Monaten nach Midterm-Wahlen durchschnittlich um rund 19 Prozent gestiegen ist.
Bitcoin entwickelte sich sogar noch stärker. In den drei Midterm-Wahlzyklen seit der Entstehung der Kryptowährung stieg der Kurs in den zwölf Monaten danach im Schnitt um 54 Prozent.
Laut dem Bericht bieten die kommenden Midterm-Wahlen in etwa acht Monaten daher eine große Chance für eine neue Aufwärtsbewegung im Kryptomarkt. Nach den Wahlen nimmt die politische Unsicherheit häufig ab, wodurch Anleger eher bereit sind, Kapital zu investieren und Risiken einzugehen.
„Sobald die Wahlergebnisse feststehen und die Unsicherheit verschwindet, haben die Märkte historisch oft starke Anstiege gezeigt“, heißt es im Bericht.
Historische Entwicklung
Interessanterweise verliefen Midterm-Jahre selbst häufig schwach für Bitcoin. Im Jahr 2014 verlor die Kryptowährung etwa 56 Prozent an Wert, bevor sie 2015 wieder um rund 33 Prozent zulegte.
2018 fiel der Kurs sogar um mehr als 73 Prozent, doch im Jahr darauf folgte eine Erholung von 94 Prozent. Auch 2022 war ein schwieriges Jahr mit einem Rückgang von etwa 64 Prozent, bevor Bitcoin 2023 um beeindruckende 156 Prozent stieg.

Aktuell liegt Bitcoin in diesem Jahr rund 20 Prozent im Minus. Im Vergleich zu früheren Midterm-Jahren fällt der Rückgang damit bislang moderater aus – auch wenn das Jahr noch nicht vorbei ist.
Iran-Konflikt bleibt kurzfristiger Risikofaktor
Bis zu den US-Midterm-Wahlen dürften die Finanzmärkte laut Binance Research weiterhin stark vom Konflikt mit dem Iran beeinflusst werden.
Besonders die steigenden Ölpreise sorgen für Nervosität. Grund dafür sind die Störungen der Öllieferungen über die Straße von Hormus. Der Bericht warnt, dass der Preis für ein Barrel Öl erneut über 100 US-Dollar steigen könnte, falls der Konflikt länger anhält.
Tatsächlich überschritt der Ölpreis Anfang der Woche bereits kurzzeitig die Marke von 100 Dollar pro Barrel. Im Dezember lag der Preis noch bei rund 55 Dollar. Ein Sprecher des iranischen Militärs warnte sogar, dass sich die Welt möglicherweise auf Ölpreise von bis zu 200 Dollar pro Barrel einstellen müsse.
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