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Der Mitbegründer von BitMEX, Arthur Hayes, prognostiziert, dass die Geldpresse auf Hochtouren laufen wird. Seiner Meinung nach steht die Weltwirtschaft kurz vor einer unvermeidbaren Geldspritze in Höhe von 7,7 Billionen Euro.
Dies würde nicht nur die Finanzmärkte drastisch verändern, sondern auch die Position von Bitcoin (BTC) erheblich stärken.
Zentralbanken in der Klemme
Der Journalist David Lin führte Ende Mai ein Interview mit Arthur Hayes, in dem dieser einige interessante Einblicke teilte. Der Analyst Giovanni Incasa fasst das Gespräch auf X zusammen.
Dabei wird deutlich, dass laut Hayes die Zentralbanken weltweit in einer Zwickmühle stecken. Der US-Hypothekenmarkt benötigt Milliarden, um stabil zu bleiben, ebenso wie der Bankensektor, der auf Unterstützung angewiesen ist. Insgesamt seien mindestens 7,7 Billionen Euro zusätzlich nötig, um das System aufrechtzuerhalten und die größte Finanzkrise aller Zeiten zu verhindern.
Nicht, weil man es möchte, sondern weil es notwendig ist: Ohne stetiges Wachstum bricht das „Schulden-System“ zusammen, so Hayes. Nach dieser Logik ist das Gelddrucken keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit.
Ausländisches Kapital fließt ab
Ein weiterer Punkt, den Hayes anspricht: Kapital aus asiatischen Ländern wie Taiwan und Singapur fließt zurück in die Heimat. Dadurch versiegt ein wichtiger Kapitalstrom in Richtung der US-Märkte.
Weniger ausländische Nachfrage nach US-Staatsanleihen bedeutet, dass die Federal Reserve, die US-Zentralbank, selbst einspringen muss. Und das wiederum bedeutet: noch mehr Geld im Umlauf. Hayes ist überzeugt, dass sich Zentralbanken eher für Inflation als für fallende Märkte entscheiden.
Inflation als politisches Mittel
Auch die Alterung der Bevölkerung spielt eine Rolle. Viele Ältere möchten ihr Vermögen realisieren, aber die junge Generation hat wenig Interesse an teuren Immobilien oder klassischen Aktien.
Wenn niemand diese Vermögenswerte kaufen will, muss der Staat einspringen, um die Preise zu stützen. Das geht nur durch Geldschöpfung. So wird Inflation vom wirtschaftlichen Risiko zum politischen Mittel, um Stabilität zu wahren.
Bitcoin als seltene Alternative
In einer Welt, in der Geld immer schneller an Wert verliert, fällt Bitcoin laut Hayes besonders auf. Die Kryptowährung ist begrenzt – es wird maximal 21 Millionen davon geben – und benötigt keine zentrale Instanz zur Unterstützung.
Hayes meint, dass Vermögenswerte, die keine Unterstützung benötigen, gerade in Zeiten massiver Geldschöpfung profitieren werden. In seinem Szenario ist ein Bitcoin-Preis von 250.000 Dollar nicht übertrieben, sondern konservativ geschätzt.
Auch wenn diese Analyse kontrovers ist und Diskussionen anregt, wirft sie eine tiefere Frage auf: Was passiert, wenn Geld selbst an Wert verliert? In einem solchen Szenario könnten knappe, unabhängige Vermögenswerte wie Bitcoin stärker denn je dastehen.
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