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Der Bitcoin (BTC)-Kurs erlebt eine schwierige Phase. Seit dem all-time high von über 124.000 US‑Dollar haben die Bullen die Kontrolle eingebüßt. Nachdem Bitcoin in dieser Woche noch auf 109.000 US‑Dollar fiel, zeigen sich erste Lichtblicke. Besonders bemerkenswert: Die US‑Zentralbank erwägt Zinssenkungen, obwohl die Wirtschaft in den meisten Bereichen kerngesund wirkt.
Das liefert Antrieb für Bitcoins Bullenmarkt
Senkt die US‑Zentralbank im September die Zinsen, wirkt das zunehmend wie ein Fehler. In der Regel senken Zentralbanken die Zinsen, wenn die Wirtschaft in eine Rezession zu rutschen droht.
Davon kann derzeit keine Rede sein, wie die Zahlen der vergangenen Woche zeigen. Die inflationsbereinigten Konsumausgaben stiegen im zweiten Quartal um 1,6 Prozent und lagen damit über den Erwartungen.

Ähnlich bei der Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal: Sie lag bei 3,3 Prozent, erwartet waren 3,0 Prozent. Insgesamt bestätigt das erneut, dass die US‑Wirtschaft keine Zinssenkungen braucht.

Zugleich steigen die Inflationserwartungen deutlich. Umso ungewöhnlicher ist es, dass die US‑Zentralbank im September voraussichtlich die Zinsen senkt.
Es wirkt zunehmend so, als hätte Donald Trump die Zentralbank unter Kontrolle und bekäme, was er will: Zinssenkungen.
Für den Bitcoin-Kurs ist das genau richtig, denn das stärkt die globale Liquidität. Kapital war im Finanzsystem bereits reichlich vorhanden – das dürfte sich weiter verbessern.
Hohe Chance auf Fortsetzung des Bullenmarkts
Damit steigt die Chance auf eine Fortsetzung des Bullenmarkts. Das dürfte etwas von den Inflationsfortschritten der US‑Zentralbank kosten, doch Donald Trump scheint das wenig zu kümmern.
Er will den KI‑Rüstungswettlauf gegen China gewinnen, dafür muss offenbar vieles zurückstehen. Außerdem will er bestimmte Industrien in die USA zurückholen. Eine starke Wirtschaft hilft dabei.
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