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Heutzutage genügt es fast schon, wenn ein Unternehmen ankündigt, eine strategische Bitcoin-Reserve aufbauen zu wollen – die Aktienkurse steigen dann oft explosionsartig. Im Fall dieses Unternehmens folgte jedoch keine Explosion nach oben, sondern ein regelrechter Kollaps.
Vollständiger Einbruch einer NASDAQ-Aktie
Smart Digital Group Limited (SDM), an der NASDAQ notiert, gab am 26. September 2025 seine neue Strategie bekannt: Kapital solle in einen Pool aus Kryptowährungen, vor allem Bitcoin (BTC)und Ethereum (ETH), umgewandelt werden – mit Verweis auf deren „Stabilität und Transparenz“.
In der Mitteilung hieß es zudem, dass SDM seine Position im digitalen Asset-Ökosystem stärken wolle, indem es Mittel in etablierte Kryptowährungen allokiert, um so das Portfolio zu diversifizieren und langfristig Werte in der digitalen Ökonomie zu schaffen.
Bei Anlegern kam diese Ankündigung jedoch schlecht an – was sich direkt im Aktienkurs widerspiegelte. Während eine SDM-Aktie am 25. September noch über 15 US-Dollar kostete, fiel sie nur einen Tag später auf 1,85 US-Dollar.
Ein Rückgang von über 85 % innerhalb eines Handelstags ist selbst an den Aktienmärkten eine extreme Seltenheit.
Gründe für den Kurssturz bei SDM
Im Gegensatz zu anderen Unternehmen, die mit klaren, durchdachten Plänen und starken Partnern in die Krypto-Strategie einsteigen, wirkte die Mitteilung von SDM eher wie ein Schuss ins Blaue.
Die Ankündigung enthielt kaum konkrete Angaben – weder zur Größe des geplanten Krypto-Pools noch zur Herkunft der Mittel oder zu möglichen Partnern. Zudem ist SDM bislang nicht als Krypto-Unternehmen bekannt, sondern primär als Marketingfirma.
Für viele Aktionäre war das daher eher ein Warnsignal als eine Chance. Sie sahen in der neuen Strategie mehr Risiko und eine Verwässerung der Unternehmensziele, anstatt Potenzial für Wachstum.
Erfolgsbeispiele strategischer Bitcoin-Reserven
Fast jeder kennt Strategy, das Unternehmen, das bereits Bitcoin im Wert von mehreren Dutzend Milliarden US-Dollar gekauft hat. Seit Beginn dieser Strategie ist der Aktienkurs des Unternehmens um mehrere Hundert Prozent gestiegen.
Auch andere Firmen, die eine Bitcoin-Reserve ankündigten, konnten kurzfristig stark profitieren. Entscheidend war dabei jedoch stets: Diese Unternehmen legten ihre Pläne transparent und nachvollziehbar dar – etwas, das SDM in seiner Mitteilung versäumte.
Die US-Börsenaufsicht SEC überwacht Unternehmen, die eine strategische Bitcoin-Reserve aufbauen.
In einer Untersuchung von 200 solcher Fälle stellte die Behörde fest, dass es häufig auffällige Kursbewegungen im Vorfeld der offiziellen Ankündigungen gab. Laut SEC deutet dies auf mögliches Insider-Trading hin.
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