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Angst vor Stagflation – Ende des Bitcoin-Bullmarktes in Sicht?

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Foto: Don Huan/Shutterstock

Der Finanzmarkt wurde vergangene Woche ordentlich aufgeschreckt und der Bitcoin-Kurs erlebte einen kräftigen Rutsch. Zum Zeitpunkt des Schreibens scheint sich die Lage etwas zu beruhigen. Aber es ist klar, dass die Angst in den Markt zurückgekehrt ist.

Sogar so sehr, dass man Stagflation in den Vereinigten Staaten befürchtet. Ist dies das Ende des Bullmarktes von Bitcoin?

Bitcoin-Kurs hängt heute von Iran-USA-Gesprächen ab
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Stagflation bedroht Bitcoin

Es liegt Stagflation vor, wenn das Wirtschaftswachstum sich verlangsamt oder schrumpft und gleichzeitig die Inflation steigt. Das Elend begann, nachdem wir vergangene Woche erneut den PCE Price Index in den Vereinigten Staaten steigen sahen. Dies ist der bevorzugte Inflationsmesser der amerikanischen Zentralbank und derjenige, auf dem sie zu einem großen Teil ihre Zinspolitik basieren.

Dieser Inflationsmesser steigt also, was die Chance auf Zinssenkungen zunächst verkleinerte. Eine höhere Inflation liefert schließlich weniger Raum für die amerikanische Zentralbank, die Zinsen zu senken.

Anschließend kam am Freitag der nächste Schlag in Form schwacher Daten vom amerikanischen Arbeitsmarkt. Das Beschäftigungswachstum fiel deutlich niedriger aus als erwartet und die Zahlen für Mai und April wurden knallhart nach unten korrigiert.

Auch der Arbeitsmarkt beginnt sich ordentlich abzukühlen, wodurch die Sorgen über die amerikanische Wirtschaft erheblich zugenommen haben. Das traf den Markt ziemlich, weil Anleger hierfür nicht positioniert waren. Man sah nach der längeren Periode von Anstiegen fast keine Gefahren mehr.

Das ist etwas, was wir öfter nach einer starken Marktperiode sehen. In solchen Momenten können Anleger eine gewisse Nonchalance über sich bekommen und vergessen, dass es auch so etwas wie Risiko gibt.

Bitcoin-Kurs in Schwierigkeiten

Infolge dieser Zahlen ist der Bitcoin-Kurs in Schwierigkeiten geraten. Anleger realisieren sich, dass noch immer Risiken bestehen. Auch in einem Markt, in dem Donald Trump das Sagen hat. Die Frage ist jedoch, ob es momentan um Probleme geht, die nicht mehr zu lösen sind.

Letzteres scheint vorerst nicht der Fall zu sein. Was wir momentan sehen, ist eine Abwicklung von Positionen von Anlegern, die etwas zu positiv gestimmt waren. Der Markt war einfach zu optimistisch über die Zukunft. Nun sehen wir eine Rückkehr zur Realität.

Es ist noch viel zu früh zu schlussfolgern, dass die Wirtschaft nun verdammt ist und wir per Definition eine Rezession in den Vereinigten Staaten bekommen und damit auch eine Bärenmarkt für Bitcoin.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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