Foto: Artit Wongpradu / Shutterstock
Bitcoin (BTC) hat sich in den vergangenen Monaten unterdurchschnittlich entwickelt. Während Investoren ihr Geld in Gold investierten, um Risiken zu vermeiden, schien Bitcoin seinen Ehrentitel „digitales Gold“ zu verlieren.
Ein Analyst untersucht, was geschehen ist und wie es für Bitcoin nun weitergehen kann.
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Analyst stellt Bitcoin als digitales Gold infrage
Derzeit herrscht weltweit große Unsicherheit – sowohl politisch als auch wirtschaftlich. Dies ging mit einem starken Kursanstieg bei Gold einher, das als sicherer Hafen für Investoren gilt.
Bitcoin wird ebenfalls häufig als digitales Gold und als sicherer Hafen bezeichnet, doch aktuell scheint dies zumindest nicht der Fall zu sein. Der Kurs ist im vergangenen Monat um fast 30 Prozent gefallen und liegt sogar 40 Prozent unter dem Niveau von Oktober.
Der Analyst und Krypto-Experte Ran Neuner teilte auf X mit, dass er Zweifel an Bitcoin als digitales Gold habe. Obwohl er stets daran geglaubt habe, sehe er nun, dass sich das Verhalten des Bitcoin-Kurses strukturell verändert habe.
Im vergangenen Jahr geriet unter anderem der US-Dollar stark unter Druck, und die globalen Finanzmärkte wurden durch den Zollkonflikt zwischen den Vereinigten Staaten, China und anderen Ländern belastet. Die dadurch entstandene Unsicherheit habe Investoren in großer Zahl in Gold getrieben, betont Neuner.
„Das war der Moment, in dem sich Bitcoin wie ein sicherer Hafen hätte verhalten müssen“, so Neuner.
Marktdynamik verändert sich drastisch
Die Krypto-Adoption beschleunigte sich im vergangenen Jahr erheblich, sodass mittlerweile viele traditionelle Finanzinstitute und Regierungen weltweit Zugang zu Bitcoin und anderen Kryptowährungen haben.
Diese neuen Akteure kauften im vergangenen Jahr jedoch nicht in großem Umfang Bitcoin – im Gegensatz zu Gold.
Gleichzeitig ist die Beteiligung privater Investoren extrem gering, erklärt Neuner. Viele frühe Investoren sind kürzlich ausgestiegen und haben ihre Gewinne realisiert.
„Selbst aggressive wöchentliche Käufer können kein nachhaltiges Momentum erzeugen“, so Neuner.
Wie sieht die Zukunft von Bitcoin aus?
Neuner sorgt sich um Bitcoin, da es derzeit kein starkes Narrativ mehr gebe, das den Kurs stütze. Früher sei dies etwa der Kampf um die Zulassung von Bitcoin-ETFs oder die institutionelle Adoption gewesen, doch diese Ziele seien inzwischen erreicht.
„Es gibt nichts mehr, wofür man kämpfen kann“, betont Neuner.
Dennoch ist Neuner nicht vollständig bearish (pessimistisch). Möglicherweise benötige Bitcoin mehr Zeit, um bei institutionellen Anlegern denselben Status wie Gold zu erlangen. Der Analyst erwartet, dass dieses Szenario in greifbare Nähe rückt, sobald sich der Kurs nachhaltig erholt.
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