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Die Finanzmärkte befinden sich in einer Phase der Unsicherheit. Zunehmende politische Spannungen bringen Risiken mit sich, die sich auch auf die Kryptokurse auswirken. Die drohende Gefahr einer möglichen Ölkrise könnte den Bitcoin (BTC)-Kurs sogar abstürzen lassen, warnen Analysten.
Analyst warnt vor steigenden Ölpreisen
Die Spannungen zwischen unter anderem Iran und den Vereinigten Staaten haben sich stark verschärft. Auf die US-Angriffe auf Iran folgten Gegenangriffe, und inmitten dieses ausgebrochenen Krieges scheint Iran zu planen, die Straße von Hormus zu blockieren.
Die Straße von Hormus ist eine Meerenge zwischen Iran und Oman und eine wichtige Handelsroute für Öl. Der Krypto-Analyst 0xNobler berichtet, dass nicht weniger als ein Fünftel des weltweiten Ölangebots von dieser Route abhängig ist. Dies hätte laut dem Analysten enorme Auswirkungen auf die Märkte.
„Denn wenn Hormus geschlossen wird, wird Öl nicht nur steigen. Es wird explodieren“, warnt der Analyst.
Die Ölpreise könnten auf bis zu 110 Euro pro Barrel steigen. Dies würde laut dem Analysten nicht nur den Aktienmarkt, sondern auch Edelmetalle und Kryptowährungen hart treffen.
Die ersten Anzeichen eines solchen Schocks sind bereits sichtbar. Sowohl die Öl- als auch die Gaspreise sind gestern und heute explodiert. Ob dies anhalten wird, bleibt selbstverständlich abzuwarten.
Steigende Ölpreise treiben die Inflation an
0xNobler erklärt, dass eine hohe Inflation eine direkte Folge hoher Ölpreise ist, da Öl ein essenzieller Bestandteil vieler Produkte und Dienstleistungen ist. Es bildet beispielsweise die Grundlage für Kraftstoffe, wodurch der Transport teurer wird, wenn die Ölpreise steigen.
Steigende Ölpreise können laut dem Analysten somit eine Kettenreaktion auslösen. Hohe Inflation bedeutet, dass die Zinsen in den Vereinigten Staaten vorerst nicht gesenkt werden, was wiederum bedeutet, dass die Liquidität abnimmt.
„Und wenn die Liquidität abnimmt, bleiben die Märkte nicht ruhig“, so 0xNobler.
Bitcoin könnte besonders stark betroffen sein
Der Konflikt mit Iran könnte noch eine weitere negative Folge haben – in diesem Fall speziell für Bitcoin. Im Iran befinden sich nämlich große Mining-Operationen.
Mining ist ein Prozess, bei dem Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk überprüft und verarbeitet werden, wobei die Miner im Gegenzug Belohnungen in Form von Bitcoin erhalten.
Merlijn the Trader teilt auf X mit, dass Iran dank günstiger Energie ein wesentlicher Bestandteil des Bitcoin-Minings ist. Sollte dies wegfallen, geriete das Netzwerk in Schwierigkeiten, warnt er.
Zudem könnte eine große Menge an Bitcoin auf den Markt gelangen, was den Kurs zusätzlich unter Druck setzen könnte.
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