Altcoins stehen laut einem Analysten unter dem stärksten Verkaufsdruck der vergangenen fünf Jahre. Gemeint sind dabei Kryptowährungen außerhalb von Bitcoin und Ethereum.
Dabei handelt es sich nicht nur um einen kurzen Rückgang, sondern um einen Trend, der inzwischen seit 15 Monaten anhält. Das sorgt weiterhin für ein schwaches Bild bei vielen Altcoins.
Zusammengefasst
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Altcoins stehen unter dem stärksten Verkaufsdruck seit Beginn der Messungen im Jahr 2020.
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Auf Spotbörsen wird seit 15 Monaten mehr verkauft als gekauft.
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Auch Bitcoin steht unter Druck und fiel in Richtung 64.000 US-Dollar.
Altcoins bleiben unter Druck
Der Analyst IT Tech von CryptoQuant, einer bekannten Datenplattform für den Kryptomarkt, warnt auf X (ehemals Twitter), dass Altcoins derzeit unter dem stärksten Verkaufsdruck der vergangenen fünf Jahre stehen.

Gemeint sind Altcoins außerhalb von Bitcoin und Ethereum. Seit Beginn der Messung war der Druck auf diese Kryptowährungen noch nie so hoch.
Verkaufsdruck hält bereits seit 15 Monaten an
Der Verkaufsdruck ist nicht lediglich ein kurzfristiger Rückgang. Laut IT Tech verkaufen Anleger seit 15 Monaten mehr Altcoins, als sie auf Spotbörsen kaufen.
Spotbörsen sind Handelsplattformen, auf denen Kryptowährungen direkt gekauft und verkauft werden.
Anfang 2025 schien sich die Situation kurzzeitig zu verbessern. Der Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufsvolumen verringerte sich deutlich, was darauf hindeutete, dass der Markt vorübergehend ausgeglichener war.
Anschließend drehte die Entwicklung jedoch wieder klar ins Negative. Seitdem dominieren erneut die Verkäufer, und der Druck auf Altcoins hält weiter an.
Auch Bitcoin steht unter Druck
Die Analyse berücksichtigt Bitcoin und Ethereum nicht. Dennoch hatte auch Bitcoin in den vergangenen Monaten mit Gegenwind zu kämpfen. Der Kurs fiel gestern Abend nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank in Richtung 64.000 US-Dollar.

Der Leitzins blieb zwar unverändert, doch die erhoffte Erleichterung an den Märkten blieb aus. Zudem floss in den vergangenen Wochen Kapital aus börsengehandelten Bitcoin-Fonds ab.
Dabei handelt es sich um Fonds, über die Anleger Bitcoin über die Börse erwerben können, ohne die Kryptowährung selbst verwahren zu müssen. Zusammen zeigt dies, dass nicht nur Altcoins, sondern der gesamte Kryptomarkt derzeit unter Druck steht.






