Gino Presti Gino Presti
13/05/2024 09:23 3 min. Lesedauer
Aktualisiert am 13/05/2024 09:32.

Alle Krypto-ETFs kommen auf die Blockchain, sagt Vermögensverwalter-Chef

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Alle Krypto-ETFs sollen auf Blockchain basieren, sagt der Vermögensverwalter

Foto: JHVEPhoto/Shutterstock

Die Blockchain-Technologie gewinnt in der heutigen Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Die CEO von Franklin Templeton, Jenny Johnson, hat kürzlich ihre Vision geteilt, wie diese Technologie traditionelle Finanzinstrumente verändern kann. Sie konzentriert sich dabei auf börsengehandelte Fonds (ETFs) und Investmentfonds. Außerdem ist sie von Tokenisierung und künstlicher Intelligenz (KI) begeistert.

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Johnson begeistert von Blockchain-Implementierung

Johnson betonte das Potenzial der Blockchain für Effizienz und Transparenz in der Welt der Vermögensverwaltung. In einem kürzlich geführten Interview mit Bloomberg erläuterte sie, wie die Blockchain den Handel mit ETFs und Investmentfonds verbessern kann. Auf diese Weise können praktisch alle Prozesse schneller und kosteneffektiver gestaltet werden.

Auf der Milken Institute Global Conference in Kalifornien erklärte Johnson, dass sie ein großer Fan der Blockchain sei. Die Technologie hinter Krypto wird bereits seit sechs bis acht Monaten hinter den Kulissen des Vermögensverwalters getestet. Dabei geht es vor allem darum, die Daten von Finanzkonten mit Hilfe der Blockchain zu verarbeiten.

Die ersten Ergebnisse seien positiv, räumt die CEO ein. Sie sei „überrascht, wie viel günstiger es war, es auf der Blockchain zu machen“. Sie fügt hinzu

Es ist eine sehr effiziente Technologie, und wir glauben, dass sie viele neue Investitionsmöglichkeiten eröffnen wird. Und, ehrlich gesagt, letztendlich denke ich, dass ETFs und Investmentfonds alle auf der Blockchain landen werden.“

Jenny Johnson ist Vorstandsvorsitzende von Franklin Templeton, einem weltweit führenden Vermögensverwalter mit einem verwalteten Vermögen von über 1,6 Billionen US-Dollar. Als CEO spielt sie eine führende Rolle in dem Unternehmen, das 1947 von ihrem Großvater gegründet wurde. Im vergangenen Jahr belegte Johnson Platz 61 auf der Forbes-Liste der 100 mächtigsten Frauen der Welt.

Microsoft-Partnerschaft für künstliche Intelligenz

Die Prognose von ETFs und Investmentfonds ist mit sehr hohen Kosten verbunden. Kosten entstehen bei der Verifizierung von Finanzdaten und Informationen. Die Blockchain kann dies schneller, sicherer und kostengünstiger tun. Sie sagt auch, dass es bei der Blockchain „nur eine Quelle der Wahrheit“ gibt.

Johnson ist auch nicht abgeneigt, sich mit den neuesten Entwicklungen der künstlichen Intelligenz zu beschäftigen. KI habe zwar ihre Vorteile, aber der CEO warnt vor Inkonsistenzen.

Dennoch ist Franklin Templeton kürzlich eine Partnerschaft mit dem Großkonzern Microsoft eingegangen. Ziel ist die Entwicklung eines KI-gesteuerten Verkaufsberaters. Außerdem sieht Johnson in der ‚generativen KI‘ unendliche Übersetzungsmöglichkeiten. Viele Sprachbarrieren in der Finanzindustrie können überwunden werden.

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Gino Presti

Gino ist seit 2017 leidenschaftlich im Kryptowährungshandel engagiert und hat ein fundiertes Verständnis für die vielfältigen Aspekte des Kryptomarktes entwickelt. Sein kontinuierliches Streben nach Wissen hält ihn stets auf dem Laufenden über die neuesten Trends und Entwicklungen.

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