Amal Bell Amal Bell
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Alarmsignal für Bitcoin – Ende des Bullenmarkts?

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Analyst: Dollar-Crash nur eine Frage der Zeit – gut für Bitcoin

Foto: Arsenii Palivoda / Shutterstock.com

Ein neuer zusammengesetzter Arbeitsmarktindikator, aufgebaut aus unter anderem Entlassungsmeldungen, Vakanzdaten, Unternehmenswarnungen und Verweisen auf Entlassungen in Quartalszahlen, zeigt, dass der US-Arbeitsmarkt ins Kippen gerät.

Der Indikator, der in den vergangenen Jahren weit unter null lag (positiv), bewegt sich nun schnell in Richtung neutral. Und das kann enorme Folgen für den Bitcoin (BTC)-Kurs haben.

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Breite Zunahme an Entlassungssignalen

Daten zeigen, dass Unternehmen auf mehreren Ebenen Anzeichen des Zurückschaltens geben. So nehmen Verweise auf Entlassungen in Erläuterungen zu Quartalsergebnissen zu.

Auch steigt die Zahl der WARN-Mitteilungen (verpflichtende Entlassungsmeldungen), die Zahl angekündigter Restrukturierungen und die Zahl gemeldeter Entlassungen über JOLTS.

Arbeitslosenanträge bleiben bislang zurück, doch laut Ökonomen ist das üblich. Anträge reagieren oft zuletzt, wenn der Arbeitsmarkt kippt.

Zusammen mit anderen Spannungsfeldern – steigenden Zahlungsrückständen bei Kreditkarten und Autokrediten, Druck auf Gewerbeimmobilien und Insolvenzniveaus, die auf ein 15-Jahres-Hoch zusteuern – entsteht ein klareres Bild einer Wirtschaft, in der die höheren Zinsen endlich durchschlagen.

Die Phase, in der Unternehmen aufhören festzuhalten

In den vergangenen Jahren hielten Arbeitgeber lieber Personal fest, als Stellen erneut ausschreiben zu müssen. Nun, da die Nachfrage nachlässt und Kosten steigen, beginnt sich dieses Muster zu drehen.

Sollte der Indikator über null steigen und dort bleiben, ist das historisch gesehen der Punkt, an dem die Diskussion in Washington, an der Wall Street und in der Wirtschaft von „der Arbeitsmarkt ist widerstandsfähig“ zu „der Arbeitsmarkt kühlt ab“ wechselt.

Diese Phase scheint nun langsam in Sicht zu kommen.

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Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs

Ein drehender Arbeitsmarkt kann sich auf zwei Arten auf den Kryptomarkt auswirken:

  1. Kurzfristig: Risk-off-Druck
    Wenn Entlassungen zunehmen und die Konsumausgaben zurückgehen, steigt das risikoscheue Verhalten. Das hat oft eine negative Wirkung auf risikoreiche Anlagen, darunter Bitcoin. Positionsabbau, geringere Liquidität und ein möglicherweise schwächerer Aktienmarkt können vorübergehend Abwärtsdruck erzeugen.
  2. Mittelfristig: Chance auf Lockerung
    Setzt sich die Abkühlung fort, wächst die Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Reserve schneller oder aggressiver lockern muss. Das kann letztlich positiv für Bitcoin sein, das historisch stark auf Phasen lockerer Geldpolitik reagiert.

Die entscheidende Variable bleibt der Zeitverlauf. Der Arbeitsmarkt dreht früh im Zyklus, doch monetäre Unterstützung folgt meist erst viel später. Das bedeutet, dass Bitcoin in der Zwischenzeit sowohl zusätzliche Volatilität als auch Chancen erleben kann.

Der Indikator steht noch nicht im „roten“ Bereich, doch die Richtung ist klar. Der Arbeitsmarkt beginnt seine Wende – vorsichtig, aber unausweichlich. Und wie in früheren Zyklen wird der Rest der Makrodaten diesem Pfad letztlich folgen. Wird das noch gut ausgehen?

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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