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Bitcoin schien Anfang dieses Monats kurz vor einer starken Erholung zu stehen. Nach dem heftigen Rückgang auf 60.000 US-Dollar schoss der Kurs innerhalb kurzer Zeit wieder in Richtung 83.000 US-Dollar nach oben. Viele Anleger hofften, dass der Boden endlich erreicht sei und eine neue Aufwärtsbewegung beginnen könne.
Inzwischen wachsen jedoch die Zweifel erneut. Der Kurs fiel wieder zurück in Richtung 78.000 US-Dollar, und mehrere bekannte Analysten warnen davor, dass Bitcoin möglicherweise noch eine deutliche Korrektur bevorsteht. Ihrer Ansicht nach sind derzeit mehrere Signale sichtbar, die bereits vor früheren starken Rückgängen aufgetreten waren.
Bitcoin-Analysten warnen vor neuem Rückgang
Das erste wichtige Signal kommt von den Gewinnen, die viele Bitcoin-Anleger aktuell aufgebaut haben. Der Analyst Ali Martinez weist darauf hin, dass der durchschnittlich realisierte Gewinn von Tradern derzeit bei rund 17 Prozent liegt. Dieses Niveau wurde bereits Ende 2025 erreicht – kurz bevor Bitcoin massiv einbrach.
Laut Martinez besteht dadurch das Risiko, dass viele Anleger ihre Gewinne mitnehmen. Das könnte zusätzlichen Druck auf den Kurs ausüben. Gleichzeitig hat Bitcoin erneut Schwierigkeiten, über den wichtigen 200-Tage-Durchschnitt auszubrechen. Dieser technische Indikator wird häufig genutzt, um den langfristigen Trend des Marktes zu messen.
Das zweite Signal kommt vom Analysten Doctor Profit. Er gehört seit Monaten zu den pessimistischsten Stimmen innerhalb des Kryptomarktes. Seiner Ansicht nach könnte der jüngste Anstieg in Richtung 80.000 US-Dollar lediglich eine vorübergehende Erholung innerhalb eines größeren Abwärtstrends gewesen sein. Der Analyst hält einen Rückgang in Richtung 50.000 US-Dollar für möglich, falls sich die wirtschaftliche Lage weiter verschlechtert.
Bitcoin-ETFs verlieren Hunderte Millionen
Das dritte Warnsignal kommt von den Bitcoin-ETFs. Diese börsengehandelten Fonds ermöglichen es großen Investoren, über die Börse in Bitcoin zu investieren. US-amerikanische Bitcoin-Fonds verloren in der vergangenen Woche rund 850 Millionen Euro an Kapital.
Damit endete eine sechswöchige Phase, in der zuvor viel Geld in Bitcoin geflossen war. Besonders der gestrige Tag fiel negativ auf: Anleger zogen an nur einem Tag rund 558 Millionen Euro aus den Fonds ab – der größte tägliche Kapitalabfluss seit Januar.
Laut Marktanalysten zeigt dieser Kapitalabfluss, dass institutionelle Investoren bei Bitcoin derzeit vorsichtiger agieren. Ein Teil des Kapitals scheint inzwischen in beliebte KI-Aktien wie Nvidia und Google umzuschichten.
Auch Analyst Rekt Capital bleibt vorsichtig. Seiner Ansicht nach ist ein endgültiger Boden vorerst unwahrscheinlich, da dies früheren historischen Marktmustern widersprechen würde.
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